KJF pflegt Kultur des Dankens und der Wertschätzung

Kolleginnen und Kollegen gebührend in den Ruhestand verabschieden, Danke sagen und Geleistetes wertschätzen, das ist gelebte Kultur und Tradition in der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg. Nachdem es nun wieder möglich war, sich in kleinem Rahmen zu treffen, haben der Vorsitzende der KJF, Domkapitular Dr. Roland Batz und der Direktor der KJF, Michael Eibl, die Gelegenheit genutzt und zur Gemeinschaftsmesse mit Feierstunde in den Garten der KJF-Geschäftsstelle eingeladen. Dort ehrte Michael Eibl die Dienstjubilarinnen und -jubilare. Anschließend verabschiedeten der Direktor, der Vorsitzende und der Ehrenvorsitzende der KJF, Prälat Dr. Josef Schweiger, die langjährige Direktionssekretärin und Chorleiterin der KJF, Maria Bichlmaier, in den Ruhestand.



Bild v.li: Johannes Magin, Angelika Reitmeier, Maria Bichlmaier, Prälat Dr. Josef Schweiger, Vorsitzender der KJF Domkapitular Dr. Roland Batz, KJF-Direktor Michael Eibl, Hildegard Götz, Lena Meilinger und Kirsten Althaus.

Wertvolle Mitarbeit der Dienstjubilare wird gewürdigt

Auf stolze 35 Dienstjahre kann Hildegard Götz, Sachbearbeiterin in der Personalabteilung, blicken. 30 Jahre sind es bei Marion Koroletz, Verwaltungsangestellte in den Sozialen Diensten Jakob Reeb der KJF. Sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiert Abteilungsleiter Johannes Magin, der den Fachbereich Teilhabeleistungen für Jugendliche und Erwachsene verantwortet. 10 Jahre in der Dienstgemeinschaft sind Kirsten Althaus, Verwaltungskraft im Pfortendienst, Christoph Bartl, IT-Administrator mit mittlerweile neuem Arbeitsplatz, Lena Meilinger, Verwaltungsangestellte in der Abteilung Wirtschaft und Finanzen, und Angelika Reitmeier, Verwaltungsangestellte in der Personalabteilung und Leitung Pfortendienst. Ihnen allen dankte KJF-Direktor Michael Eibl für ihren wertvollen Dienst und die langjährige, zuverlässige Mitarbeit.


Engagiert und mit großem Herzen die Dienstgemeinschaft bereichert

Höhepunkt der Feier war die Verabschiedung der Direktionssekretärin Maria Bichlmaier, die seit 1. Juli 1988 bei der Katholischen Jugendfürsorge zunächst als Chefsekretärin in der Abteilung Wirtschaft und Finanzen, seit 1999 als Direktionssekretärin des Direktors Prälat Dr. Josef Schweiger und von 2006 bis heute an der Seite dessen Nachfolger Direktor Michael Eibl beschäftigt war. Ausgehend von seiner Predigt, in der Domkapitular Dr. Roland Batz aufzeigte, was eigentlich das Heilige ist, kam er zu den für die Dienstgemeinschaft der KJF so wichtigen Eigenschaften von Maria Bichlmaier. Das Heilige verschaffe sich immer dann Raum, wenn sich Menschen einander helfend und liebevoll zuwenden, wie etwa der Patron der Jugendfürsorge, der Heilige Josef, der die große Fähigkeit zur Aufmerksamkeit und zum Mitleid hatte, der aber auch ein Kümmerer war. Auch Maria Bichlmaier sei eine, die sich kümmerte, die in all den Jahren viel mehr getan habe als nur einen Job. Sie habe sich engagiert und mit großem Herzen in die Dienstgemeinschaft eingebracht, dankte Domkapitular Dr. Roland Batz stellvertretend für den gesamten Vorstand und Verwaltungsrat der KJF der verdienten Mitarbeiterin, „Sie verehrte Frau Bichlmaier haben Ihren Beitrag für unsere KJF im Hier und Jetzt geleistet. Danke für alle Mühen, für alles Mitdenken, alles Mittun und Gottes Segen."


„Die Meisterin der Effizienz im Stillen"

Dies ist eine der Überschriften, die KJF-Direktor Michael Eibl in seiner Laudatio für Maria Bichlmaier, wählte. Die andere: „Dienst an der Gemeinschaft". 32 Jahre trifft dies für Maria Bichlmaier zu. 32 Jahre, in denen sie sich mit dem Wandel der Zeit von der Schreibmaschine autodidaktisch bis hin zur modernen IT mitentwickelte und unglaublich vieles geleistet hatte. Bereits als Chefsekretärin in der Abteilung Wirtschaft und Finanzen habe sie das Vertrauen des damaligen Direktors, Prälat Dr. Josef Schweiger, durch ihr vorbildliches Verhalten und die ausgezeichnete Unterstützung erworben, und genieße große Wertschätzung seitens des Vorstands und Verwaltungsrates der KJF, stellte Michael Eibl heraus. „Unvergessen sind ihre Videos und ihr Engagement als Chorleiterin", so Eibl weiter. Er dankte Maria Bichlmaier für ihre Geduld und ihr Mitwirken in der Dienstgemeinschaft der KJF. Maria Bichlmaier hat als Chorleiterin vier lateinische Messen, zwei Volksmessen und die Michaelsmesse einstudiert. 120 Neue geistliche Lieder hat sie mit einem Notenprogramm für den Chor der KJF selbst gesetzt. Dieses Chorwerk überreichte ihr Michael Eibl zum Abschied als Geschenk –gebunden, auf Büttenpapier gedruckt und kalligraphiert, versehen mit vielen guten Wünschen der Kolleginnen und Kollegen. Eine bleibende Erinnerung an die wunderbaren Klänge ihres Chors für Maria Bichlmaier. Über ein ganz großes Lob hat sich Maria Bichlmaier bestimmt sehr gefreut: „Ich hatte nur gute Sekretärinnen", sagte Prälat Dr. Schweiger, der ehemalige Direktor und Vorsitzende der KJF, „aber Sie waren die Beste."

Text und Bild: Christine Allgeyer