null Gedenken am 27. Januar

Am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, unterstützt der Bundesfachverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) die internationale Gedenkkampagne „#WeRemember“.

„Das Wort re-member, wieder erinnern, können wir im weiteren Sinn verstehen als ein Wieder-Eingliedern“, schlug der CBP-Vorsitzende Wolfgang Tyrychter vor. „Die Millionen jüdischen Opfer des Holocaust, die Sinti und Roma, die politisch verfolgten, die homosexuellen, die zwangsarbeitenden Menschen und die Opfer mit Behinderung oder psychischer Erkrankung: Sie alle, die von den Nationalsozialist:innen aus der Gesellschaft ausgestoßen wurden bis hin zu ihrer Ermordung, wollen wir mitten in der Gesellschaft integriert sehen. Indem wir sie ,erinnern‘, immer wieder ins Innere holen: hinein in unser Denken an sie, unser Fühlen für die Opfer, in unser gemeinsames Hören auf ihre Mahnung: Nie wieder tödlich endende Ausgrenzung!“

In diesem Jahr feiert der CBP sein 25-jähriges Bestehen. Er stellt sein Jubiläumsjahr unter die Kernaussage des deutschen Grundgesetzes, der zufolge die Würde jedes Menschen – ob mit oder ohne Behinderung oder psychische Erkrankung – unantastbar ist.

 

Weiterführende Informationen

Der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) ist ein anerkannter Fachverband im Deutschen Caritasverband. Mehr als 1.100 Mitgliedseinrichtungen begleiten mit ca. 94.000 Mitarbeitenden rund 200.000 Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen und unterstützen ihre selbstbestimmte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.