null Workshop zum Umgang mit suchtbelasteten oder suchtgefährdeten Kollegen

Im Format des jährlichen Austauschtreffens zum Thema „KJF SUCHT Hilfe“ hat das Referat Personalentwicklung und Betriebliches Gesundheitsmanagement der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg einen Workshop angeboten. Über 20 Führungskräfte mit Leitungsverantwortung haben teilgenommen. Der Workshop sensibilisierte die Führungskräfte für die Arbeit mit suchtbelasteten bzw. suchtgefährdeten Kolleginnen und Kollegen.

Personengruppe mit Mitarbeiterinnen aus der Geschäftsstelle und KJF-Direktor Michael Eibl
v.li. Abteilungsleiterin Personal Susann Scherrer, Leiterin Personalentwicklung und Betriebliches Gesundheitsmanagement Julia Punk, KJF-Direktor Michael Eibl, BGM-Verantwortliche in der KJF Judith Laabs (Foto: Tamara Beer, KJF Werkstätten)

Adressaten waren Gruppen- und Teamleitungen, Bereichs- und Einrichtungsleitungen, Suchtbeauftragte in den Einrichtungen der KJF sowie Teilnehmende aus der Gesamt-Mitarbeitervertretung. Denn sie nehmen eine Schlüsselrolle ein und erkennen häufig erste Anzeichen einer Suchterkrankung unmittelbar. Ihre Fürsorgepflicht ist es, die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen und Risiken für Betroffene wie das Arbeitsumfeld zu vermeiden.

Hand hält Ball mit Aufschrift: Krisendienste Bayern
Foto: Tamara Beer, KJF Werkstätten

Der Workshop vermittelte Wissen und zeigte professionelle Hilfen auf. Mit diesem Rüstzeug können Führungskräfte angemessen intervenieren und unterstützen. Informierte Führungskräfte können handeln und helfen.

Fasade des Tagungshauses Hermannsberg
Foto: Tamara Beer, KJF Werkstätten

Am „KJF SUCHT Hilfe-Tag“ auf dem Hermannsberg hat sich der Krisendienst Oberpfalz vorgestellt. Er bietet schnelle und wohnortnahe Hilfe für Menschen in psychischen Krisen und psychiatrischen Notlagen an. Dr. Stephan Gruber von der Fachklinik Haselbach gab einen Einblick in die Arbeit mit alkohol- und medikamentenabhängigen Menschen vor Ort, erläuterte Zugangsmöglichkeiten zur Fachklinik und Voraussetzungen für eine Aufnahme. Er ging darüber hinaus auf aktuelle Zahlen und Einflussfaktoren ein.

Danke an Referatsleitung Julia Punk und ihre Kollegin Judith Laabs aus der Personalentwicklung und dem BGM für die Organisation der Veranstaltung!

Flyer mit Hotline-Telefonnummer 08006553000 für psyschische Krisen
Foto: Tamara Beer, KJF Werkstätten

Text: Christine Allgeyer