Voller Erfolg für die Inklusive Job-Messe
null Voller Erfolg für die Inklusive Job-Messe
Wenn Stärken statt Schwächen im Vordergrund stehen
Mehr als 50 Unternehmen aus der Region kamen zur dritten Inklusiven Job-Messe im Regensburger Jahnstadion zusammen, um mit Menschen mit Behinderung ins Gespräch zu kommen und berufliche Perspektiven zu schaffen. Auch hochkarätige Unterstützung war mit dabei
Kurz vor Eröffnung bildete sich eine Menschenschlange vor dem Jahnstadion. Diesmal ging es allerdings nicht um Fußball, sondern um Begegnung, Chancen und gelebte Inklusion. „Die Inklusive Job-Messe ist eine wichtige Initiative in der Region für Menschen mit Behinderungen, sich in das Arbeitsleben zu integrieren, einen Job zu finden und gute Gespräche zu führen“, sagt KJF-Direktor Michael Eibl. „Denn alle gehören dazu.“ Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. (KJF) war gemeinsam mit dem Berufsbildungswerk B.B.W. St. Franziskus in Abensberg vertreten. Mit dabei waren außerdem die KJF Werkstätten gemeinnützige GmbH, der SIGMA Inklusionsbetrieb gemeinnützige GmbH, die Einheitlichen Ansprechstellen für Arbeitgeber in Bayern (EAA) sowie die lernwerkstatt.
Im Mittelpunkt der Messe standen persönliche Gespräche und konkrete Perspektiven auf Praktika, Ausbildungsplätze oder feste Arbeitsverhältnisse. Ein besonderes Highlight der Messe war das Job-Speed-Dating, bei dem Unternehmen und Bewerberinnen und Bewerber in kurzen Gesprächen unkompliziert erste Kontakte knüpfen konnten. Ergänzt wurde das Angebot durch Workshops rund um Bewerbung und Berufsalltag.
Hochkarätige Unterstützung: Elke Büdenbender und Dr. Thomas Burger
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der Besuch von Elke Büdenbender, Juristin und Deutschlands First Lady. „Ich bin begeistert von der Zielgerichtetheit, mit der die Menschen hier miteinander in Kontakt treten“, sagte sie im Interview mit dem Social-Sponsoring-Experten der KJF und Sportjournalisten Armin Wolf.
Auch Regensburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger betonte die Bedeutung der Veranstaltung für die Region: „Bereits die letzten zwei Messen haben gezeigt, dass wir hier ein echtes Erfolgsmodell haben.“ Das Regensburger Konzept dient inzwischen auch anderen Städten als Vorbild. „Der Stadt Regensburg ist Inklusion sehr wichtig“, so Burger weiter. Ziel sei es, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Menschen mit Behinderung selbstverständlich am Arbeitsleben teilhaben können. Damit ist die Inklusive Job-Messe ein wichtiger Schritt nach vorn.
Text: Annika Jehl