Nora Matocza präsentiert ihre Werke in der Galerie St. Klara
null Nora Matocza präsentiert ihre Werke in der Galerie St. Klara
Nora Matocza zeigt 20 ausgewählte Bilder in der Galerie St. Klara der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg (KJF). Michael Eibl, Direktor der KJF, begrüßte die Gäste der Vernissage. Petra Lorey-Nimsch stellte die Künstlerin in einer Laudatio vor. Die Galerie St. Klara wurde zu den vielschichtigen Kunstwerken von Nora Matocza mit den wunderbaren Klängen des Stahlcellos, virtuos gespielt von Musiker Alex Dorsch, gefüllt.
„Mit der Kunst zu leben ist sehr aufregend: ich warte immer erst mal auf den „Flow“, und wenn er kommt, ist das Wichtigste, das Denken abzustellen und sich völlig auf das Zusammenwirken von Augen und Hand zu verlassen. Wenn das gelingt, ist es beglückend“, schwärmt Nora Matocza über ihr Leben als Künstlerin. Bei der Laudatio betonte Petra Lorey-Nimsch: „Jeder der Nora Matocza kennt, kennt ihr Credo und ihre Grundsätze: Die exakte Beobachtung – das Auge ist das Entscheidende! Licht, Luft und Atmosphäre – kein Abbild, kein Foto, die ja bereits eine zweidimensionale Umsetzung der Naturvorlage sind. Genau diese Authentizität wird in den Werken von Nora Matocza erlebbar.“
Eine andere Welt
Bereits als Kind hat die Künstlerin immer gezeichnet und gemalt. Wenn Nora Matocza malt, ist sie in einer anderen Welt. „In einer Welt, in der ich mich wohl und sicher fühle,“ erklärt sie. Nach ihrem Studium der Malerei und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg sowie der Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften an der Universität Erlangen entwickelte sie ein facettenreiches künstlerisches Werk, das Malerei, Grafik, Bildhauerei, Bühnenbild und Illustration umfasst. Seit vielen Jahrzehnten arbeitet Nora Matocza als freischaffende Künstlerin und hat ihre Werke in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland präsentiert. Ausstellungen führten sie unter anderem nach München, Berlin, Nürnberg, New York, Barcelona, Sofia, in die Schweiz, nach Tschechien und in die Ukraine. Zahlreiche Auszeichnungen, Stipendien und öffentliche Ankäufe dokumentieren die Anerkennung ihres Schaffens.
„Ich liebe das Geheimnisvolle!“
Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeiten von Nora Matocza steht die intensive Auseinandersetzung mit dem Gesehenen und Erlebten. So entstehen Landschaften, Porträts, Stadtansichten und poetische Bildräume. „Mir geht es bei dem Prozess des Schaffens weniger um die bloße Abbildung der Wirklichkeit als um das Sichtbarmachen einer gewissen Atmosphäre, besonderen Stimmungen und verborgenen Geschichten. Ich liebe das Geheimnisvolle,“ so die Künstlerin. Unterschiedliche Techniken und Materialien dienen ihr als Mittel, um den individuellen Charakter eines Motivs herauszuarbeiten. Die in der aktuellen Ausstellung präsentierten Werke wurden in klassischer Ölmalerei auf Leinwand geschaffen.
Die Ausstellung „Menschen und Stadtlandschaften“ ist jeden Sonntag bis einschließlich 02.08.2026 in der Galerie St. Klara zu sehen, jeweils von 14 bis 17 Uhr.
Text: Olga Arnstein