Maibockfest auf dem Hermannsberg
null Maibockfest auf dem Hermannsberg
Bei bestem Frühlingswetter fand am vergangenen Sonntag, 26. April, das Maibockfest auf dem Hermannsberg statt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung zur Bierprobe des diesjährigen Maibocks aus der Bio Brauerei Riedenburger und erlebten einen Festtag, der Genuss, Gemeinschaft und gelebte Inklusion eindrucksvoll miteinander verband.
Nach der Begrüßung durch Bernd Röhrl, Standortleiter DER HERMANNSBERG, übernahm der zweite Bürgermeister der Gemeinde Wiesent, Alfred Stadler, den feierlichen Fassanstich. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Volksmusikgruppe Herrschaftszeiten und schuf eine stimmungsvolle Atmosphäre, in der Begegnung ganz selbstverständlich stattfinden konnte.
Der Hermannsberg versteht sich als offener Ort für Menschen aus der Region – unabhängig von Alter, Herkunft oder individuellen Voraussetzungen. Hier arbeiten rund 40 Menschen mit und ohne Behinderung in den Bereichen Gästehaus, Landwirtschaft und Veranstaltungsbetrieb Hand in Hand. Im Mittelpunkt steht stets der Mensch: Mitarbeitende bringen ihre persönlichen Stärken ein und gestalten den Hermannsberg als Ort der Gastfreundschaft, des Miteinanders und der Wertschätzung. Feste wie das Maibockfest machen diesen inklusiven Ansatz für Gäste erlebbar.
Das nachhaltige Konzept des Hauses spiegelte sich auch in der Zusammenarbeit mit der Bio Brauerei Riedenburger wider. Jan Platzer, Vertriebsleiter der Brauerei, betonte, wie sehr er sich darüber freue, den Hermannsberg beliefern zu dürfen. In der Bio Brauerei werde konsequent auf Nachhaltigkeit gesetzt: Traditionelle Braukunst werde mit moderner Technik verbunden, zugleich werde Verantwortung für die Region und die Umwelt übernommen – Werte, die gut zum Leitbild des Hermannsbergs passen. Auch kulinarisch wurde Regionalität gelebt. Serviert wurden Schweinebraten aus dem Holzofen, Wildragout vom Damwild, das auf dem Hermannsberg lebt, sowie frische Bärlauch Spätzle mit Eiern der hofeigenen Bio Hühner. Klassische bayerische Brotzeiten wie Wurstsalat und Obazda sowie eine große Auswahl an Kuchen rundeten das Angebot ab.
Die gemeinsam von Mitarbeitenden vorbereiteten Speisen trugen wesentlich zur offenen und herzlichen Atmosphäre bei. Das Maibockfest zeigte einmal mehr, wofür der Hermannsberg steht: als lebendiger Ort der Begegnung, an dem Inklusion nicht nur ein Leitbild ist, sondern im gemeinsamen Feiern, Arbeiten und Genießen sichtbar und spürbar wird.
Text: Michaela Huber