null Jede kleine Spende hilft!

Im vergangenen Juni hatte sich Johannes Magin, Abteilungsleiter Teilhabeleistungen für Jugendliche und Erwachsene der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) Regensburg e. V., mit Kollegen aus dem Bundesverband Caritas Psychiatrie und Behindertenhilfe (CBP) auf den Weg nach Brody und Lviv in der Ukraine gemacht. „Das Medizinische Versorgungszentrum in Brody braucht aktuell dringend unsere Hilfe“, stellt KJF-Direktor Michael Eibl heraus, der bereits einen Spendenaufruf in allen Netzwerken der KJF veranlasst hat.

Ärztin reicht einer Patientin Medikamente
Im Medizinischen Versorgungszentrum in Brody (Foto: CBP)

Johannes Magin erzählt von seiner Reise: „Wir bekamen die Möglichkeit an einem Austauschtreffen der Netzwerke für Hilfen für kriegstraumatisierte Menschen teilzunehmen. Die Kolleginnen und Kollegen in Brody und Lviv informierten uns über ihre Projekte für Kriegsveteranen und für Kinder mit Behinderungen und ihre Familien. Wir haben vor Ort die Gruppen besucht und bekamen direkt Einblicke in die Arbeit. „Das Medizinische Versorgungszentrum ist lebenswichtig für die am stärksten betroffenen Menschen in Brody und in der Region“, so Magin weiter. Heute werden dort mit Unterstützung einer niederländischen Organisation 960 Patientinnen und Patienten versorgt, darunter vor allem Binnengeflüchtete, Menschen mit Beeinträchtigung sowie Frauen und Kinder, deren Angehörige an der Front kämpfen oder die bereits Verluste erlitten haben. Diese Menschen leben nicht nur in Brody, sondern auch in den umliegenden Dörfern, die oft schwer erreichbar sind.

Ukrainische Frauen überreichen Johannes Magin ein Gastgeschenk.
Ein Gastgeschenk der ukrainischen Kolleginnen für Johannes Magin während eines Besuchs im vergangenen Jahr (Foto: KJF Archiv)

 

Nur mit finanzieller Unterstützung kann das Medizinische Versorgungszentrum weiter betrieben werden.

Die Katholische Jugendfürsorge Regensburg hat Caritas Brody seit 2022 mit Spenden in Höhe von rund 15.600 Euro unterstützt. Unter anderem wurden mit einer Spendenaktion des Bildungszentrums St. Wolfgang 6.000 Euro für die Arbeit des Versorgungszentrums erlöst. Seit 2014 besteht ein enger Kontakt der KJF zur Caritas Brody. Jetzt will die KJF wieder alle ihre Partner sowie auch Bürgerinnen und Bürger mobilisieren. „Wir erzielen hoffentlich eine große Summe mit unserem Spendenaufruf für die so dringend benötigte Nothilfe“, wünscht sich KJF-Direktor Michael Eibl. Er ist zuversichtlich, dass viele Menschen helfen, denn das haben sie in den Jahren zuvor auch schon getan.

Wie sich die Situation in Brody darstellt, darüber informiert Johannes Magin: „Die Förderung für das Medizinische Versorgungszentrum lief Ende des Jahres 2025 aus. Vater Yaroslav, der Leiter von Caritas Brody, berichtet von den überlasteten Polikliniken und der schwierigen Erreichbarkeit der zentral organisierten Kliniken, die eine enorme Hürde für viele darstellen. Das MVZ bringt die medizinische Versorgung direkt in die Dörfer, betreut vor Ort und versorgt die Menschen mit gespendeten Medikamenten und Hilfsgütern – besonders diejenigen, die auf der Flucht alles verloren haben. Ohne finanzielle Unterstützung droht nun die Entlassung der Ärztinnen und Pflegekräfte, die unermüdlich für die Bedürftigen da sind.“

Die Stadtgemeinde Brody hat Vater Yaroslav zugesichert, ab Juli 2026 in die Finanzierung des MVZ einzutreten – jedoch nur, wenn bis dahin 1.600 Patientinnen und Patienten betreut werden. Um dies zu erreichen, müssen die Lohnkosten des medizinischen Personals von monatlich 1.000 Euro gesichert sein.

 

Jede Spende kann einen echten Unterschied machen!

„Wenn wir alle gemeinsam einen kleinen Beitrag leisten, können wir das MVZ der Caritas Brody am Leben erhalten und damit die medizinische Versorgung für die verletzlichsten Menschen in der Region sichern. Jeder Betrag zählt und hilft dabei, den dringend benötigten medizinischen Service auch weiterhin aufrechtzuerhalten“, so Johannes Magins Bitte, „mit Spenden kann die Arbeit des MVZ fortgesetzt werden und jenen helfen, die es am meisten brauchen. Zusammen können wir etwas bewegen und den Menschen in der Ukraine Hoffnung und Hilfe bringen.“

Spenden Sie noch heute – Jede Hilfe zählt! Die Katholische Jugendfürsorge stellt ein Spendenkonto bereit und übernimmt die Weiterleitung in die Ukraine.

Spendenkonto Kath. Jugendfürsorge Regensburg e.V.
Verwendungszweck: Caritas Brody

IBAN: DE43 7509 0300 0001 1001 06
BIC: GENODEF1M05

Informieren Sie Freunde und Familie und sammeln Sie gemeinsam Spenden Teilen Sie diesen Aufruf, um noch mehr Menschen zu erreichen Danke für Ihre Unterstützung!

Text: Ute Dohmann-Bannenberg, Johannes Magin, Christine Allgeyer