Große Freude in den KJF Werkstätten
null Große Freude in den KJF Werkstätten
Erika Stelzl wurde zur Vorsitzenden der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in Bayern (LAG WR Bayern e. V.) gewählt. Mit dieser Wahl in der letzten Mitgliederversammlung übernimmt sie eine wichtige Aufgabe für die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung in den bayerischen Werkstätten.
Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte setzt sich für Mitbestimmung, Teilhabe und die Rechte von 34.600 Menschen ein. Als Vorsitzende wird Erika Stelzl künftig die Anliegen der Werkstatträtinnen und Werkstatträte auf Landesebene vertreten und die Weiterentwicklung einer inklusiven Gesellschaft aktiv mitgestalten.
„Es freut uns sehr, dass Erika Stelzl in dieses bedeutende Amt gewählt wurde. Diese Wahl zeigt das große Vertrauen ihrer Kolleginnen und Kollegen aus ganz Bayern und ist ein Ausdruck der Wertschätzung für ihr jahrelanges Engagement für die Werkstättenbeschäftigten“, betonen Evi Feldmeier und Melanie Eibl, die beiden Geschäftsführerinnen der KJF Werkstätten gemeinnützige GmbH. Bisher war Erika Stelzl Vorsitzende des Werkstattrats der Bruder Konrad Werkstätte Mitterfels und Bezirkssprecherin des BAK-WR-Niederbayern. Zur jetzigen Wahl in die Landesebene der Werkstatträte gratulieren auch KJF-Direktor Michael Eibl und stellvertretender Direktor Hans Horn: „Wir wünschen ihr für diese wichtigen Aufgaben in herausfordernden Zeiten eine glückliche Hand, viel Erfolg, alles Gute und vor allem viel Freude!“
Klare Forderungen mit Nachdruck vertreten
Erika Stelzl bedankt sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für das entgegengebrachte Vertrauen: „Ohne die Menschen an meiner Seite könnte ich diese Aufgabe nicht leisten, insbesondere Mario Franz und Markus Beck.“ Sie will besonders den Menschen eine Stimme zu geben, die ihre Anliegen nicht selbst vorbringen können: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Beschäftigten der Werkstätten bei wichtigen Fragen – etwa beim Entgelt – stärker gehört werden. Werkstätten leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Inklusion und sollten als gleichwertiger Teil eines inklusiven Arbeitsmarktes anerkannt werden. Deshalb werde ich auf Landesebene mit Nachdruck auch gegenüber der Politik klare Forderungen vertreten.“
Zu den Aufgaben der Vorsitzenden gehören die Arbeit mit den politischen Sprechern, die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Werkstätten, die Beratung der Werkstatträte und der Vertrauenspersonen und die Unterstützung der Bezirksräte. Sie nehmen auch an Mitgliederversammlungen und Arbeitsgruppen der Werkstatträte Deutschland teil.
Text: Sebastian Schmid