null „Großer Respekt für diese Leistung“

Rosi Kräh zeigt sich beeindruckt von der Vielfalt der Arbeitsbereiche und dem Engagement der Beschäftigten in den KJF Werkstätten. Beim Austausch mit Werkstatträten und Förderstätten nimmt sie wichtige Impulse mit und möchte diese in ihr Netzwerk und den gesellschaftlichen Diskurs einbringen.

Im Austausch mit Werkstatträtinnen und Werkstatträten der KJF Werkstätten: Der Dialog auf Augenhöhe macht die Bedeutung von Mitbestimmung und Teilhabe deutlich. (Foto: Markus Beck)

Rosi Kräh, Mitglied der CSU Mitterfels und der CSA Arbeitnehmer-Union sowie Vorsitzende der Mitterfelser Frauengruppe e.V., hat die Bruder Konrad Werkstätte in Mitterfels sowie die Straubinger Werkstätten St. Josef besucht, um sich vor Ort ein umfassendes Bild von der Arbeit und den Angeboten für Menschen mit Behinderung zu machen.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch über berufliche Teilhabe und Inklusion. In Mitterfels erhielt Rosi Kräh Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche wie Montage und Wäscherei und konnte sich dabei auch selbst praktisch einbringen. Besonders beeindruckt zeigte sie sich von der Vielfalt der Tätigkeiten und dem Engagement der Beschäftigten.

„Ich habe großen Respekt vor dem, was hier jeden Tag geleistet wird. Die Vielfalt der Aufgaben und die Qualität der Arbeit haben mich wirklich beeindruckt“, so Rosi Kräh.

CSU-Mitglied Rosi Kräh gewinnt bei ihrem Besuch in der Bruder Konrad Werkstätte in Mitterfels praktische Einblicke und probiert sich selbst an der Mangel in der Wäscherei. (Foto: Erika Stelzl)

An das gemeinsame Mittagessen schloss sich der Besuch der Straubinger Werkstätten St. Josef an. Dort kam es zu einem intensiven Austausch mit den Werkstatträtinnen und Werkstatträten. Im Gespräch wurde deutlich, wie wichtig Mitbestimmung und Selbstvertretung für eine gelingende Inklusion sind.

Werkstatträtin Erika Stelzl betonte die Bedeutung von Begegnung und Transparenz und ermutigte dazu, sich selbst ein Bild von Werkstätten zu machen – ein Anliegen, das von Rosi Kräh ausdrücklich unterstützt wurde.

„Es ist wichtig, dass wir mehr darüber sprechen und zeigen, was Werkstätten leisten. Diese Einblicke nehme ich gerne mit und trage sie in mein Netzwerk und in den öffentlichen Diskurs“, betonte Kräh.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Arbeit der Förderstätten. Eine Prüfgruppe für Leichte Sprache stellte ihre Tätigkeit eigenständig vor und informierte über die Bedeutung von Leichter Sprache für barrierefreie Kommunikation. Damit wurde anschaulich vermittelt, wie Teilhabe im Alltag konkret umgesetzt wird.

Herzliche Begegnung in den Förderstätten: Ein Moment, der zeigt, wie gelebte Inklusion in den KJF Werkstätten erlebbar wird. (Foto: Markus Beck)

Neben den inhaltlichen Einblicken wurden auch Möglichkeiten für eine intensivere Vernetzung angesprochen, etwa durch gemeinsame Aktivitäten oder die Unterstützung inklusiver Angebote. Rosi Kräh engagiert sich mit der Mitterfelser Frauengruppe e.V. für Kinder, Familien, Senioren und sozial benachteiligte Menschen in der Region. Auch zukünftig sind gemeinsame Aktionen denkbar.

Abschließend ermutigte Rosi Kräh die KJF Werkstätten, ihre Arbeit weiterhin sichtbar zu machen und aktiv in die Öffentlichkeit zu tragen. Der Besuch endete mit einem gemeinsamen Gruppenfoto und einem positiven Fazit auf beiden Seiten.

Text: Michaela Huber