null Texte auf Verständlichkeit geprüft

Zur Eröffnung der Sonderausstellung „Brennpunkt Bayern – Hitler und der Kampf um die Demokratie“ im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg waren auch Vertreterinnen und Vertreter der KJF Werkstätten eingeladen. Grund dafür war die Mitarbeit der Prüfgruppen für Leichte Sprache aus Straubing und Mitterteich, die zentrale Ausstellungstexte auf Verständlichkeit geprüft haben.

von links: Erika Stelzl, Vorsitzende der LAG Werkstatträte Bayern, Sebastian Müller, Leiter des Büros für Leichte Sprache der KJF, Mario Franz, Fachdienst für Leichte Sprache der KJF Werkstätten (Foto: Michaela Huber)

Die Ausstellung beleuchtet die Rolle Bayerns beim Aufstieg Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten sowie den Kampf um Demokratie und Freiheit. Sie zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, aus der Geschichte zu lernen und demokratische Werte zu schützen.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Dr. Richard Loibl und Prinz Ludwig von Bayern waren die Ehrengäste der Ausstellungseröffnung. (Foto: altrofoto.de)

Viele Informationen der Ausstellung stehen auch in Leichter Sprache zur Verfügung. Die Prüfgruppen der KJF Werkstätten haben dabei sichergestellt, dass die Texte verständlich und gut zugänglich sind. Denn gerade bei einem komplexen historischen Thema wird deutlich, warum Leichte Sprache so wichtig ist: Demokratie lebt davon, dass Menschen informiert sind und sich eine eigene Meinung bilden können. Das gelingt nur, wenn Informationen für alle verständlich aufbereitet werden. Leichte Sprache schafft Zugang zu Wissen und ermöglicht Teilhabe – unabhängig von individuellen Voraussetzungen.

Die Mitarbeit der Prüfgruppen leistet damit einen wichtigen Beitrag zu einer inklusiven Erinnerungskultur und macht deutlich: Demokratie braucht verständliche Informationen. Nur wer versteht, kann mitreden, mitentscheiden und gesellschaftliches Leben aktiv mitgestalten.

Text: Michaela Huber