null Herzlich willkommen bei den Wohngemeinschaften St. Benedikt

(v.l.) Elke Bauer (Einrichtungsleiterin Wohngemeinschaften St. Benedikt), Schülerin, Alexandra Mozelewski (Schulleitung, Fachschule für Heilerziehungspflege Erbendorf)  und Andreas Stumpe (Teamleitung Windischeschenbach, Koordinator Flüchtlingshilfe Wiesau Wohngemeinschaften St. Benedikt) (Foto: Jenny Probst)
(v. l.) Elke Bauer (Einrichtungsleiterin Wohngemeinschaften St. Benedikt), Schülerin Hadil Hendaoui, Alexandra Mozelewski (Schulleitung der Fachschule für Heilerziehungspflege Erbendorf) und Andreas Stumpe (Teamleitung Wohngemeinschaften St. Benedikt). (Foto: Jenny Probst)

Neue Perspektiven durch Ausbildung, Begegnung und gelebte Inklusion

Ein besonderer Neuanfang beginnt bei den Wohngemeinschaften St. Benedikt: Hadil Hendaoui aus Tunesien ist nach Deutschland gekommen, um hier ihre Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin zu beginnen. Ihre praktische Ausbildung absolviert sie in den Wohngemeinschaften St. Benedikt, während sie die Fachschule für Heilerziehungspflege in Erbendorf besucht.

Gemeinsam mit der Einrichtungsleitung Elke Bauer, Schulleitung Alexandra Motzelewski und Teamleitung Andreas Stumpe wurde die Auszubildende herzlich willkommen geheißen.

Damit der Start in Deutschland so angenehm wie möglich gelingt, wurde ihr neues Zuhause bereits liebevoll vorbereitet. Die Wohnung konnte mit Möbelspenden aus der Familie einer Mitarbeiterin eingerichtet werden. So entstand ein gemütliches und gut ausgestattetes Zuhause, in dem sie sich von Anfang an wohlfühlen kann.

 

Gelebte Zusammenarbeit und Wertschätzung

Für Elke Bauer ist dieser besondere Start ein schönes Beispiel für gelebte Zusammenarbeit und gegenseitige Wertschätzung: „Wir freuen uns sehr, unsere neue Auszubildende bei uns willkommen zu heißen. Der Schritt, für eine Ausbildung nach Deutschland zu kommen, ist etwas ganz Besonderes und erfordert Mut und Offenheit. Wir möchten ihr das Ankommen so leicht wie möglich machen und sie sowohl fachlich als auch persönlich auf ihrem Weg begleiten. Für uns ist es eine große Bereicherung, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen in unserem Team willkommen zu heißen und voneinander zu lernen.“

Die Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin verbindet theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung. In den Wohngemeinschaften St. Benedikt erhält Hadil Hendaoui die Möglichkeit, den abwechslungsreichen Alltag in der Arbeit mit erwachsenen Menschen mit Behinderung kennenzulernen und ihre erworbenen Kenntnisse direkt in der Praxis anzuwenden.

Ein weiterer wichtiger Schritt für die enge Verbindung von Ausbildung und Praxis erfolgte zum 1. August 2026: Seit diesem Zeitpunkt befindet sich die Trägerschaft der Heilerziehungspflegeschule in Erbendorf bei der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. Damit sind Schule und Praxis noch enger miteinander verbunden. Diese enge Zusammenarbeit schafft eine wichtige Grundlage für eine qualifizierte Ausbildung und einen erfolgreichen Einstieg in den Beruf der Heilerziehungspflege.

Dabei geht es nicht nur um berufliche Qualifikation. Gerade das gegenseitige Kennenlernen, der Austausch verschiedener Kulturen und das gemeinsame Gestalten des Alltags bieten wertvolle Erfahrungen für alle Beteiligten.

 

Gemeinsam in die Zukunft

Auch für die Zukunft ist bereits weiterer Nachwuchs angekündigt: In den kommenden Wochen wird eine zweite junge Frau aus Tunesien nach Deutschland kommen. Gemeinsam mit ihrer Kollegin wird auch sie das erste Ausbildungsjahr an der Fachschule für Heilerziehungspflege in Erbendorf absolvieren und ihre praktische Ausbildung in den Wohngemeinschaften St. Benedikt beginnen.

Mit diesem gelungenen Start beginnt für die Tunesierin ein neuer, spannender Lebensabschnitt in Deutschland. Sie wird nun gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie dem Team der Wohngemeinschaften St. Benedikt ihren Alltag gestalten und gleichzeitig ihre Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin beginnen.

Die Wohngemeinschaften St. Benedikt und die Fachschule für Heilerziehungspflege in Erbendorf freuen sich gleichermaßen auf die beiden neuen Schülerinnen und darauf, sie auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen gute Perspektiven für ihre berufliche und persönliche Zukunft zu eröffnen.

Text: Andreas Stumpe