null Die KJF und die Aktionsgemeinschaft Kind in Not ehren ihre langjährigen Mitarbeiter

Es ist gute Tradition, dass die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg (KJF) e. V. und die Aktionsgemeinschaft Kind in Not ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Landkreis Rottal-Inn jedes Jahr zur gemeinsamen Rupertifeier einladen. Neben dem Dank für ihr großes Engagement steht dabei die Ehrung der langjährigen Beschäftigten im Mittelpunkt.

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KJF im Landkreis Rottal-Inn waren der Einladung zur Rupertifeier gefolgt. (Foto: Jakob Oberlechner)
Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KJF im Landkreis Rottal-Inn waren der Einladung zur Rupertifeier gefolgt. (Foto: Jakob Oberlechner)

In diesem Jahr folgten rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einladung von KJF-Direktor Michael Eibl und Josef Auer, dem Vorsitzenden von Kind in Not. Vertreten waren das Heilpädagogische Zentrum Rottal-Inn, die Wohngemeinschaften St. Franziskus, die Eggenfeldener Werkstätten St. Rupert, die Offene Behindertenarbeit (OBA) Rottal-Inn, die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern, die Sozialen Dienste Jakob Reeb sowie die Geschäftsstelle von Kind in Not. Der abendliche Festakt begann in der Dreifaltigkeitskirche. Dort hielt der Eggenfeldener Stadtpfarrer Egon Dirscherl zur Eröffnung, musikalisch umrahmt vom Erlacher Kirchenchor, einen Gottesdienst: „Es ist unser Anliegen, Menschen in Beziehung zu bringen, Menschen ein Stück Heimat zu geben: Das macht die KJF in den Schulen, den Tagesstätten, in der Werkstätte – Menschen auf Augenhöhe spüren zu lassen, dass sie genauso ein Teil dieser Gesellschaft, wie jeder Andere.“

Auf den Gottesdienst folgte die weltliche Feier im Simbacher Lokschuppen, wo Dr. Joachim Weiß, Leiter der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern Rottal-Inn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Ehrengäste zu einem feierlichen Abendessen begrüßte.

In diesem Jahr organisierte das Team der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern Rottal-Inn die Rupertifeier. KJF Direktor Michael Eibl (links) dankte Ihnen für ihren Einsatz. (Foto: Jakob Oberlechner)

Die KJF steht für Konstanz und Verlässlichkeit

Im Anschluss übernahm KJF-Direktor Michael Eibl das Wort: „Etwas ganz Besonderes, was ich in unserer KJF-Familie immer wieder erleben darf, ist diese langjährige Konstanz. Es ist für die Menschen, für die wir da sind, wichtig, dass sie verlässliche Wegbegleiter haben. Das verlangt Kontinuität. Dafür danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Für ihre Leistungen und ihre langjährige Treue zeichnete er die Dienstjubilare aus. Für alle Beschäftigten ab dem 25. Dienstjubiläum wurde eine besondere Laudatio verlesen: Martin Bonauer (25 Jahre), Andrea Eder (25 Jahre), Gertrud Hummelsberger (25 Jahre), Alexandra Stadler (25 Jahre), Elisabeth Weindl (25 Jahre), Maria Eizenhammer (30 Jahre), Claudia Girgnhuber (30 Jahre), Thomas Klenovsky (30 Jahre), Monika Spielbauer (30 Jahre), Maria Huber (35 Jahre) und Silvia Schöfmann (40 Jahre).

Zahlreiche Jubilarinnen und Jubilare wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit zur KJF geehrt. (Foto: Jakob Oberlechner)
Zahlreiche Jubilarinnen und Jubilare wurden für ihre langjährige Zugehörigkeit zur KJF geehrt. (Foto: Jakob Oberlechner)

Aus der Wohngemeinschaft St. Franziskus feierten unter anderem Gruppenleiterin der WG 1 und 2 Maria Eizenhammer (30 Jahre) und Bereichsleiter des Standorts Gartenweg Martin Bonauer (25 Jahre) ihr Jubiläum. In ihrer Zeit an der WG hat Maria Eizenhammer zahlreiche Erweiterungen der Einrichtung erlebt. „Die Wohngemeinschaft wurde um den Standort Theaterstraße und um zwei Gebäude erweitert.“ Sie unterstützt als Gruppenleiterin der WG 1 und 2 mehr als 30 Leistungsnehmer. „In der Wohngemeinschaft steht der Mensch im Mittelpunkt, das ist für uns besonders wichtig“, beschreibt Martin Bonauer.

Für Kinderpflegerin Maria Huber am HPZ ist es entscheidend, Menschen mit Förderungsbedarf dabei zu unterstützen, sich selbstständig zu entfalten. Seit 35 Jahren sorgt sie dafür im Dienst der KJF, anfangs als Pflegerin in der Wohngemeinschaft St. Franziskus, und heute nach ihrem Wechsel, im HPZ. Sie betreut nun die HPZ-Partnerklasse an der Bertha-Hummel-Schule Massing, in der 11 Schülerinnen und Schüler mit Förderungsbedarf zusammen mit einer Regelklasse lernen und spielen. „Partnerklassen schaffen eine bedeutende Chance für Inklusion und Teilhabe“, sagt sie.

Ein besonderes Jubiläum konnte Silvia Schöfmann feiern. Sie begann ihren Dienst bei der KJF vor 40 Jahren am Heilpädagogischen Zentrum Rottal-Inn in der schulvorbereitenden Einrichtung (SVE) und ist nun in der Interdisziplinären Frühförderstelle tätig. „Im Vergleich zu heute war die Einrichtung damals noch sehr klein“, erinnert sie sich. Die individuelle Bindung zu den Eltern und Kindern ist für Silvia Schöfmann das prägende Merkmal ihrer Tätigkeit als Frühförderin. „Jeder Mensch, der zur Welt kommt, verdient Wertschätzung, Respekt und Empathie. Das muss sich auch in meiner Arbeit widerspiegeln.“

Maria Huber (35 Jahre) und Silvia Schöfmann (40 Jahre) feierten besondere Dienstjubiläen. (Foto: Jakob Oberlechner)
Maria Huber (35 Jahre) und Silvia Schöfmann (40 Jahre) feierten besondere Dienstjubiläen. (Foto: Jakob Oberlechner)

Text: Jakob Oberlechner