null Demokratie ist das höchste Gut

Im Hinblick auf die Kommunalwahlen 2026 setzte das Berufsbildungswerk B.B.W. St. Franziskus Abensberg ein starkes Zeichen für Demokratiebildung: Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Auszubildende, Lehrkräfte sowie interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – kamen zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem Bürgermeister der Stadt Abensberg.

B.B.W.-Teilnehmerinnen und Teilnehmer lauschen dem Vortrag über Demokratie. (Foto: Silvia Haumer)

Schon zu Beginn seines Vortrags machte Bürgermeister Resch die Bedeutung des Themas deutlich: „Demokratie ist das höchste Gut: Alle Bürgerinnen und Bürger bestimmen mit Ihrer Wahl die Politik.“ Damit schlug er die Brücke zwischen politischer Theorie und der konkreten Verantwortung jedes Einzelnen bei den anstehenden Kommunalwahlen. Dem Berufsbildungswerk war es ein wichtiges Anliegen, diesen Gedanken zu unterstreichen: Demokratie lebt von Beteiligung – und jede Stimme zählt.

Im weiteren Verlauf erläuterte Bürgermeister Dr. Resch das politische System auf kommunaler Ebene. Er erklärte die Aufgaben von Stadtrat, Verwaltung und der einzelnen Referate. Dabei wurde deutlich, wie eng kommunale Politik mit dem Alltag der Bürgerinnen und Bürger verknüpft ist – von Bildungsfragen über Infrastruktur bis hin zu Integration und Inklusion. Besonders wichtig war ihm dabei der Hinweis auf das Grundgesetz. „Das Grundgesetz ist die Basis unserer Freiheit und garantiert, dass alle Menschen gleich sind.“

 

Die jungen Menschen blickten auch über den Tellerrand

hinaus An den Vortrag schloss sich ein reger Austausch an. Zahlreiche Wortmeldungen zeigten, wie intensiv sich die jungen Menschen mit politischen Fragen auseinandersetzen: Sie sprachen über die zunehmende Radikalisierung, in Deutschland und den USA oder die Wahlprogramme der verschiedenen Parteien. Der Bürgermeister betonte in seiner Antwort die Bedeutung starker Institutionen und einer aktiven Zivilgesellschaft als Grundpfeiler jeder funktionierenden Demokratie. Besonderes Interesse weckte die Frage nach dem Arbeitsalltag eines Bürgermeisters. Neben repräsentativen Aufgaben, so erklärte Dr. Resch, stünden zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltungsarbeit sowie die Umsetzung politischer Beschlüsse im Mittelpunkt seiner Tätigkeit. Mit einem eindringlichen Appell endete die Veranstaltung: „Eure Wahl ist wichtig!“

Text: Silvia Haumer