Einweihung der neuen Bodenhalle an der Berufsschule St. Erhard
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Neues von der KJF
Nach rund zehn Jahren Planung ist an der Berufsschule St. Erhard der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. (KJF) ein tolles Bauprojekt Wirklichkeit geworden: die neue Bodenhalle wurde eingeweiht. Finanziert wurde die Halle über den Schulaufwand durch die Regierung von Niederbayern. Die neue Ausbildungsstätte schafft beste Voraussetzungen für modernen, praxisnahen Unterricht und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern des Fachbereichs Gartenbau, praktische Arbeiten künftig unabhängig von der Witterung durchzuführen.
Schulleiter Stephan Eichinger begrüßte die zahlreichen Gäste und unterstrich die Bedeutung der neuen Halle für die Ausbildung der jungen Menschen: „Die Bodenhalle ermöglicht den Schülerinnen und Schülern eine wetterunabhängige Ausbildung. Hier können nun jederzeit praktische Arbeiten verrichtet werden. Die Kostenschätzung des Architekten liegt bei ca. 300.000 Euro.“ KJF-Direktor Michael Eibl würdigte die neue Bodenhalle als wichtige Investition in die Zukunft junger Menschen. Sein Dank galt allen, die das Projekt über viele Jahre mit Ausdauer begleitet und schließlich verwirklicht haben. „Vielen Dank allen, die an diesem Projekt drangeblieben sind und es umgesetzt haben. Mit der neuen Bodenhalle schaffen wir beste Voraussetzungen für eine zeitgemäße, praxisnahe Ausbildung. Davon profitieren vor allem die jungen Menschen, die hier wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und sich optimal auf ihren späteren Beruf vorbereiten können.“ Auch Landrat Bernd Sibler würdigte die Investition in die berufliche Bildung: „Die St. Erhard Schule, der ich seit langer Zeit eng verbunden bin, ist ein ganz wichtiger Baustein in unserer Bildungslandschaft im Landkreis Deggendorf. Wenn sich junge Menschen wohlfühlen, trägt dies erheblich zu ihrem Bildungserfolg bei. Wohlfühlen können sie die Schülerinnen und Schüler an dieser Schule, die auch räumlich und optisch außergewöhnlich ansprechend ist. Ich danke der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg, dass sie hier als Träger erneut in die Zukunft junger Menschen investiert hat.“
Im Rahmen der Einweihungsfeier segneten Dekan Stadtpfarrer Josef K. Geismar und Pfarrer Ralph Natschke-Scherm die neue Bodenhalle und wünschten allen, die hier lernen und arbeiten, Gottes Segen. Musikalisch umrahmt wurde die Einweihung von einem Schüler aus dem Gartenbau, der Akkordeon spielte.
Mehr Raum für praktisches Lernen
Die in nachhaltiger Holzbauweise errichtete Halle ist 20 Meter lang, 12 Meter breit und 5,30 Meter hoch. Mit einem Augenzwinkern bezeichnet Schulleiter Eichinger sie als „überdachten Sandkasten“. Tatsächlich eröffnet sie den Auszubildenden ganz neue Möglichkeiten: Pflasterflächen verlegen, Pflanzarbeiten durchführen oder Gehölze sichern – all dies kann künftig unter realitätsnahen Bedingungen bei jeder Witterung geübt werden. Gerade für die Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau ist die neue Bodenhalle ein großer Gewinn. Praxisnahes Lernen gehört zu den wichtigsten Bausteinen einer erfolgreichen Berufsausbildung. Die Halle bietet ausreichend Platz für Maschinen, Werkzeuge und Materialien und sorgt dafür, dass praktische Ausbildungsinhalte verlässlich und wetterunabhängig vermittelt werden können. Zum Abschluss der Feier wurde mit den ersten Pflastersteinen symbolisch das Logo der Berufsschule St. Erhard gelegt. Beim anschließenden Beisammensein blieb Zeit für Begegnungen und den Austausch.
Text: Olga Arnstein

































