null Viele Hände für den guten Zweck

„Wir wollten etwas zurückgeben…“, erzählt Birgit Pavitsch aus dem Organisationsteam des Kinderbasars in Pfatter. Ihre Tochter kam vor einigen Jahren zu früh zur Welt, und die Familie wurde in dieser herausfordernden Zeit von der Harl.e.kin-Nachsorge begleitet. „Wir sind bis heute sehr dankbar, und so kam uns die Idee, den Erlös des Kinderbasars zu spenden.“ Mitorganisatorin Carina Ederer und das gesamte Organisationsteam waren sofort einverstanden. Nun gingen 500 Euro an Harl.e.kin-Koordinatorin Rita Reitinger und ihr Team 

Carina Ederer und Birgit Pavitsch aus dem Organisationsteam des MSC Kinderbasar Pfatter übergeben 500 Euro an Harl.e.kin-Koordinatorin Rita Reitinger. (Foto: Olga Arnstein)

„Es berührt uns als Harl.e.kin-Team zu sehen, dass die Verbindung zu unseren Familien auch nach vielen Jahren noch so lebendig ist. Dass der Impuls für diese großzügige Spende von einer Mutter kam, die wir einst in einer schweren Zeit begleiten durften, ist für unser Team das schönste Kompliment. Diese Spende des Kinderbasars hilft uns direkt dabei, auch künftigen Generationen von Frühgeborenen den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen“, so Rita Reitinger bei der Spendenübergabe.

Ehrenamtliche Arbeit ermöglicht Spende

Carina Ederer und Birgit Pavitsch berichten, wie viel Arbeit hinter einem Kinderbasar wie in Pfatter steckt. Er ist das Ergebnis großartiger ehrenamtlicher Arbeit und eines starken Gemeinschaftsgefühls. „Die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer investieren unzählige Stunden in Planung, Organisation, Aufbau und Durchführung – neben Familie und Beruf. Mit viel Engagement sorgen sie dafür, dass alles reibungslos abläuft, von der Sortierung der Waren bis hin zur Betreuung vor Ort“, so Carina Ederer. Birgit Pavitsch ergänzt: „Diese Form des Ehrenamts ist unbezahlbar, denn sie schafft nicht nur eine wichtige Möglichkeit für Familien, gut erhaltene Kinderartikel günstig zu erwerben, sondern stärkt auch den Zusammenhalt im Ort. Ohne diesen Einsatz wäre die Spende nicht möglich gewesen.“

Die Harl.e.kin-Nachsorge Regensburg in Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. ist ein spezialisiertes Angebot für Familien mit früh- oder risikogeborenen Kindern im Übergang von der Klinik nach Hause. Jeweils ein Tandem aus einer erfahrenen und den Eltern aus der Klinik bekannten Kinderkrankenschwester und eine Fachkraft der Interdisziplinären Frühförderstelle betreuen die Familie und unterstützen die Eltern dabei, Sicherheit mit ihrem Baby im Alltag zu gewinnen. Praktische Hilfen und Beratung zu Themen wie der kindlichen Entwicklung, Ernährung, Schlafverhalten sowie dem Umgang mit Unruhe oder Schreiphasen stärken die Eltern, die oft seelisch stark belastetet sind. Ziel ist es, eine stabile Basis für die Entwicklung des Kindes zu schaffen. Die Nachsorge erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Klinik St. Hedwig der Barmherzigen Brüder. Das Angebot ist für Familien kostenfrei und wird durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales sowie maßgeblich durch Spenden finanziert. Das Team der Harl.e.kin Nachsorge hat in den letzten 17 Jahren 1.410 Familien und 1.681 Kinder betreut.

Internet: www.kjf-regensburg.de/harlekin-nachsorge

Kontakt: harlekin-nachsorge@kjf-regensburg.de

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Text: Olga Arnstein