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Würdiger Auftakt ins Jubiläumsjahr

Das BlechBläserConsorts Regensburg und Vokaletta Regensburg unter der Gesamtleitung von Hans Pritschet begannen das neue Jahr 2012, in dem die Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. ihren 100sten Geburtstag feiert, feierlich mit einem Benefizkonzert zugunsten der KJF-nahen Stiftung "Für junge Menschen. Kirchliche Kinder- und Jugendhilfe". Mit der Starbesetzung beschreitet die KJF ihr Jubeljahr, in dem weitere Veranstaltungen in KJF-Einrichtungen in der gesamten Diözese folgen.


Stiftungsrätin Bernadette Dechant bedankt sich bei den Musikern und beim Publikum mit einem herzlichen Vergelt's Gott.
 

Zahlreiche Besucher

KJF-Direktor Michael Eibl, Stiftungsrätin Bernadette Dechant und Pfarrer Dr. Werner Konrad freuten sich über die zahlreichen Besucher, die in die Pfarrkirche St. Martin in Barbing gekommen waren, um bei den anspruchsvollen Klängen aus allen Epochen dem Zauber des Weihnachtsfestes nachzuspüren. Das BlechBläserConsort Regensburg und das Vokalensemble Vokaletta brachten zusammen mit dem Organisten Andreas Merl in ihrem Konzert „Hodie Christus natus est" (Giovanni Gabriel) Stücke des Oberpfälzer Komponisten Franz Lehrndorfers, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Max Reger, Jakob Gippenbusch, Paul Homberger, Francis Poulenc, Johann Eccard, Jan Koetsier, Stefan de Haan, Philipp Brooks/Louis Redner, Morten Lauridsen, Peter Cornelius, John Jacob Niles, John Lees und Sydney Carter zu Gehör; eine exzellente musikalische Auswahl, reichend vom 16. Jahrhundert bis in das 20. Jahrhundert.

Vergelt's Gott

Der Erlös des Konzertes, so Stiftungsrätin Bernadette Dechant, komme direkt jungen Menschen und ihren Familien, „die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen" zugute. Therapeutische Hilfsmitteln etwa für Kinder mit Behinderung oder die präventiven Erziehungsberatung könnten viel Gutes auf den Weg bringen und bewirken. Mit einem „Vergelt's Gott" bedankten sich KJF-Direktor Michael Eibl und Bernadette Dechant herzlich bei den Musikern und ihrem Publikum.

Weiterführende Informationen

Am 9. Mai 1912 gründeten in Regensburg sozial engagierte Bürger/innen, Priester und Laien einen Hilfeverein, der sich Kriegswaisen und gefährdeter Jugendlicher annahm und Adoptionen vermittelte. Nicht zuletzt der wegweisenden Entscheidung Jakob Reebs, der 1905 den ersten Jugendfürsorgeverein in Speyer auf den Weg brachte, ist es zu verdanken, dass in den vergangenen 100 Jahren wichtige Hilfen für Kinder, Jugendliche, Familien und erwachsene Menschen mit Behinderung entwickelt wurden. Mit Stolz und Dankbarkeit kann die Katholische Jugendfürsorge auf diese 100 Jahre Sozialgeschichte im Bistum Regensburg zurückblicken.
Heute ist das kirchlich-caritative Unternehmen mit etwa 3.200 Mitarbeiter/innen in über 70 Einrichtungen im Bistum Regensburg tätig. Pro Jahr fördern, begleiten und betreuen die Fachkräfte in der KJF über 25.000 Menschen in Teilhabeeinrichtungen, Einrichtungen und Beratungsstellen der Kinder- und Jugendhilfe, der Heim- und Heilpädagogik und der beruflichen Rehabilitation. Dort erhalten sie die Hilfen und Unterstützung, die sie brauchen, um am Leben in der Gemeinschaft teilhaben zu können.