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Positionspapier gegen die aktuelle Deprofessionalisierung im Behindertenbereich

Teilhabe und Inklusion brauchen hochqualifizierte Fachkräfte

Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung sind unbestritten wichtige Anliegen und Ziele für unsere Gesellschaft. Manche aktuellen Versuche zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention  gehen allerdings mehr auf Kosten der betroffenen Menschen. Um echte Teilhabe zu ermöglichen, dürfen Födermöglichkeiten und bewährte Methoden nicht einfach ignoriert werden. 
 

Dazu gehören auch fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten, um die Entwicklung, Erziehung und Bildung von Menschen mit Beeinträchtigungen und (drohenden) Behinderungen zu ermöglichen und zu begleiten sowie qualifizierte Beratung durchzuführen. Neben diesen personenorientierten Formen der Unterstützung ist die Kompetenz, Prozesse der Teilhabe planen und durchführen zu können, von essentieller Bedeutung. Hierzu bedarf es an Fachkräften, die den gesetzlichen Rahmen der Menschenrechte, der Gleichbehandlungsgrundsätze und individueller Anspruchsrechte der Sozialgesetzgebung kennen und deren Inhalte im täglichen Handeln umsetzen können.

Text: Petra Werner, Bundesvorstand der Ständigen Konferenz  und Akademieleitung der Fachakademie für Heilpädagogik Regensburg

Hier gibt es das gesamte Positionspapier zur aktuellen Deprofessionalisierung im Behindertenbereich. Es ist eine gemeinsame Stellungnahme des Berufs- und Fachverbands Heilpädagogik (BHP) e.V., der Ständigen Konferenz von Ausbildungsstätten für Heilpädagogik in Deutschland (STK) und des Fachbereichstages Heilpädagogik bei der Hochschulrektorenkonferez.