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Fernweh auf der Donau oder mit der Zille nach Budapest

Die etwas andere Ferienmaßnahme des Kinderzentrums St. Vincent

735 Flusskilometer, eine Zille, 40  Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren – was ist das? Für die Besatzung schlichtweg der Hit, denn das ist ihre Ferienmaßnahme 2012: in 18 Tagen flussabwärts der Donau nach Budapest!

Die St.-Vincent-Zille unter der Steinernen Brücke in Regensburg

Text zum Bild: Schiff ahoi! Start der St-Vincent-Zille unter der Steinernen Brücke.

Die fünf Gruppen aus dem Kinderzentrum St. Vincent der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regenburg e.V. bewältigen die Strecke in fünf Etappen. Nach drei bis vier Tagen beschaulicher Reise entlang an landschaftlich reizvollen Donauufern löst ein Team das andere ab. Donaustädte und abenteuerliche Schleusen mit Fallhöhen von über 16 Metern garantieren ein abwechslungsreiches Programm. „Kontakt zu Land und Leuten nicht ausgeschlossen", meint Projektleiter Günter Lindner lachend.

Die Zille schaukelt bereits seit dem 3. August auf der Donau ihrem Ziel entgegen. Wem es im Boot einmal zu eng wird, der kann auf eines der mitgeführten Fahrräder umsteigen und ein Stück des Weges auf dem Donauradweg zurücklegen. „Besonders stolz sind wir auf unsere rein weibliche Crew, die in vier Tagen eine Etappe von 181,5 Flusskilometern zurücklegt", erzählt Lindner, „das Highlight freilich bleibt den Intensivpädagogischen Gruppen unseres Hauses vorbehalten, denn sie erreichen am 20. August die ungarische Hauptstadt Budapest." Die Jugendlichen werden in der Donaumetropole einiges zu sehen bekommen, bevor sie vom Projektleiter Günther Lindner wieder abgeholt werden und der Heimweg mit dem Boot auf dem Anhänger über Land angetreten wird. Wünschen wir den Bootsfahrern immer eine handbreit Wasser unterm Kiel.

Text: St. Vincent, Christine Allgeyer