« Zurück

Wie Ritter Pedro da Bazi mit einer Blume ein Herz eroberte

Vom musikalischen Zauber der Inklusion zum Valentinstag

Regensburg. Zum Valentinstag schickt die Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern, kurz KreBeKi, eine ganz besondere Liebesgeschichte um die Welt. Auf ihrem KreBeKi-youtube-Kanal veröffentlicht sie ein Musikvideo zum Lied „Ritter Pedro da Bazi" aus der inklusiven Musik-CD „Bunt".

In märchenhaften Illustrationen, die der Regensburger Künstler Tony Kobler entworfen hat, wird ein Abenteuer des „Ritter Pedro da Bazi" erzählt. Auf einem Schwein reitend begibt dieser sich in eine mittelalterliche Stadt und verliebt sich dort in die Tochter des Wirts vom goldenen Kruge. Der Ritter gewinnt mit einer von ihr überreichten Blume ein Turnier und erobert so ihr Herz. Dem Liedtext zugrunde lag eine Idee von Renate de Almeida, die der Singer und Songwriter Hubert Treml poetisch in Worte, Musik und Animation umsetzte.  Eingesungen wurde der Ohrwurm dann mit Kindern aus dem Städtischen Kinderhort Engelburgergasse in Regensburg und im Single Coil Music Tonstudio von Florian Speth vertont. Die südländische, mittelalterliche Atmosphäre, die alle Zuhörer in den Bann zieht, zauberte Robert Prill mit seinen virtuosen Gitarrenklängen.

2008 hat die Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern die Initiative „Engel gesucht" ins Leben gerufen. Sie bringt Künstler, gesunde Kinder und Kids mit Handicaps zusammen, um gemeinsam kreativ zu werden. Seit 2014 treffen sich Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Institutionen regelmäßig mit dem Singer und Songwriter Hubert Treml zu dem inklusiven Musikprojekt „Hubert und die Sofantastischen". Sie komponieren gemeinsam, musizieren und singen. „Ritter Pedro da Bazi" ist eines von 11 Lieder der CD „Bunt", die über die Stiftung erworben werden kann.  Sie kostet 10  Euro und der Erlös aus dem Verkauf kommt dem Projekt zu Gute.

Über die Stiftung KreBeKi"

Die Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern, kurz "KreBeKi" genannt, engagiert sich auf vielfältige Weise dafür, Kindern und Jugendlichen in Bayern, die von Krebs oder Behinderung betroffen sind, langfristig zu helfen, sie zu fördern und dabei auch durch vielfältige Aktivitäten auf deren Probleme und Anliegen aufmerksam zu machen. Die Stiftungsvorsitzenden und das Kuratorium arbeiten ausschließlich ehrenamtlich und verwirklichen durch Spenden den Stiftungszweck.

Bildabdruck kostenfrei, Bildquelle: Tony Kobler, Stiftung KreBeKi

Link zum Musikvideo:  https://youtu.be/xRA0ZGtoz1Y

Informationen zum Valentinstag:

Der heilige Valentin von Rom lebte im dritten Jahrhundert nach Christus im heutigen Italien. Es hieß, dass er bekannt dafür war, Paare mit Blumen aus seinem Garten zu beschenken. Vor allem aber soll er Verliebte nach christlicher Tradition vermählt haben - womit er gegen das ausdrückliche Verbot des römischen Kaisers verstieß. In der damaligen Zeit durften Paare nicht kirchlich heiraten, weil das Christentum als Religion verboten war. Obwohl Valentin auch beim Kaiser Claudius II. ein hohes Ansehen gehabt haben soll, konnte er der härtesten Strafe nicht entgehen. Weil er es sich nicht verbieten lassen wollte, seinen Glauben auszuüben, soll Valentin am 14. Februar 269 in Rom hingerichtet worden sein. Im Jahre 496 nach Christus, also 200 Jahre nach Valentins Tod, erklärte Papst Gelasius den 14. Februar zum "Valentinstag". Nach und nach entwickelte sich dieser Tag zum "Tag der Verliebten" (Quelle: www.helles-köpfchen.de, 13.02.2019)