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Wie ein zweites Zuhause

Heilpädagogisch orientierte Tagesstätte Arche der KJF in Pfarrkirchen und Simbach eröffnet

Wie ein zweites Zuhause - die heilpädagogisch orientierte Tagesstätte Arche ist ein Ort, an dem Kinder mit einem besonderen Betreuungsbedarf ein wohlwollendes und förderliches Umfeld vorfinden. Seit 20 Jahren in Eggenfelden etabliert, wurde das Angebot um Außenstellen in Pfarrkirchen und Simbach/Inn erweitert. Ende Januar fand nun die offizielle Eröffnungsfeier statt.

Gruppenbild Eröffnungsfeier Tagesstätte Arche
"Wir fühlen uns wohl, willkommen und geschätzt."

In der heilpädagogisch orientierten, teilstationäre Einrichtung fördern und betreuen Fachkräfte Kinder mit einem Förderbedarf im Bereich des Lernens und der sozial-emotionalen Entwicklung. Sie stellen den Kindern ein Übungsfeld bereit, in dem sie geschützt und bestmöglich unterstützt, ihre sozialen Kompetenzen und Ressourcen kennenlernen und erweitern können. Gruppenarbeit, Einzelfördermaßnahmen und Elternarbeit sind dabei die Grundlagen für eine gewinnbringende Arbeit.

Ein Neubau der Johannes-Still-Schule in Eggenfelden brachte die Sache ins Rollen. Denn dieser hatte zur Folge, dass neue Räumlichkeiten für die Tagesstättengruppen gefunden werden mussten. Nachdem der Schulleiter der Betty-Greif-Schule Fritz Preisinger ein entsprechendes Angebot an seinen Standorten suchte, war die Lösung schnell parat: Eine wohnortnahe und schulübergreifende Versorgung der Kinder. „Wir fühlen uns hier wohl", meint Tagesstättenleiter Bernd Eigner, „willkommen und geschätzt."

Gemeinsame Verantwortung für die Förderung der Kinder
Zahlreiche Gäste, darunter Stadtpfarrer Dekan Hans Eder, Landrat Michael Fahmüller, MdL Reserl Sem, Bürgermeister Georg Riedl, der Leiter des Jugendamtes Manfred Weindl sowie Schulleiter und Lehrkräfte der Partnerschulen, nahmen an der Eröffnungsfeier teil. Landrat Michael Fahmüller betonte in seinem Grußwort die Verantwortung der Kommunalpolitik für die Förderung der Kinder. 650.000 Euro, die der Landkreis im Jahr 2012 für die Betreuung seelisch behinderter Kinder eingeplant habe, seien gut angelegt. MdL Reserl Sem lobte den Einsatz der Betreuerinnen. Schulleiter Fritz Preisinger zeigte sich zufrieden und stolz. Sein Wunsch, die Arche ins Haus zu holen, hatte sich erfüllt. Die kirchliche Segnung der neugestalteten Räume nahm am Ende der Feierstunde Stadtpfarrer Hans Eder vor.