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Stadt.Geschichte.Zukunft

Bayernweiters Projekt „Stadt.Geschichte.Zukunft": Eggenfeldener Werkstätten St. Rupert beteiligen sich am Aktionstag

Der teils sanierte, teils im Umbau befindliche Stadtplatz von Eggenfelden war Schauplatz für einen Aktionstag im Rahmen des Projektes „Stadt.Geschichte.Zukunft". Das Projekt zeigt das alltägliche Leben im öffentlichen Raum. Der Werkstattrat der Eggenfeldener Werkstätten nahm die Bedingungen für behinderte Menschen im Stadtraum Eggenfelden unter die Lupe. Barrierefreiheit war gefragt!

Rollifahrerin und Rollifahrer auf dem Eggenfeldener Stadtplatz

Die Mitglieder des Werkstattrates präsentierten auf Schautafeln öffentliche Bereiche, in denen Rollstuhlfahrer Probleme haben. Was sich bei der Innenstadtsanierung für Menschen mit Behinderung bereits verbessert hat, war auch auf ihren Tafeln zu sehen.

Für die Passanten wurde am Stadtplatz ein Rollstuhl-Parcours aufgebaut, der großen Anklang fand. Viele Menschen mit und ohne Behinderung nutzten die Gelegenheit zur Selbsterfahrung. Auch Eggenfeldens Bürgermeister Werner Schießl und viele Stadträte setzten sich in den Rollstuhl und zeigten sich beeindruckt. Nur wenige Zenitmeter hoch war beispielsweise der Randstein, vor dem der Rathauschef kapitulieren musste. Bianka Widl, Vorsitzende des Werkstattrates, äußerte sich zufrieden über die Aktion: „Es war eine gute Gelegenheit, Politiker und die Bevölkerung auf alltägliche Probleme behinderter Menschen hinzuweisen".


Text: Doris Eichenseer