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Sozial macht Spaß!

Zahlreiche junge Menschen besuchten die Berufsinformationsmesse im Lappersdorfer Gymnasium, die vergangenen Samstag stattfand. Es wurde fast ein bisschen eng zwischen den vielen Ständen, so viele interessierte junge Menschen, teilweise mit ihren Eltern nahmen das Angebot wahr.

56 Unternehmen hatten die Gelegenheit genutzt, Nachwuchs für Berufe aus unterschiedlichstne Branchen zu gewinnen. Organisiert von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Regensburg, ist die Messe jährlich im Wechsel zwischen den Gymnasien in Neutraubling und Lappersdorf Besuchermagnet für Schülerinnen und Schüler der höheren Klassen. Landrätin Tanja Schweiger begrüßte die jungen Menschen und machte ihnen Mut. Sie seien die Gewinner, weil sie sich schon jetzt um ihre berufliche Zukunft kümmerten.

In den vergangenen fünf bis 10 Jahren hat der Wettbewerb um den Nachwuchs deutlich zugenommen. Berufsinformationsmessen sind deshalb eine gute Möglichkeit für Arbeitgeber, über ihre Berufsfelder und Karrieremöglichkeiten zu informieren. Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg ist auf vielen Messen in Niederbayern und der Oberpfalz vertreten. Als eine der größten kirchlichen Arbeitgeberinnen der Region wirbt sie für soziale Berufe. Personalentwicklerin Dagmar Dengel sagt: „Die Berufsinformationsmesse war wieder sehr vielfältig. Für die KJF sind solche Messen wichtig und wir können gezielt soziale Berufe vorstellen. An unseren Stand kamen sehr viele junge Frauen, weniger junge Männer." Da sind noch mehr Angebote wie Schnupperpraktika gefragt, meint die stellvertretende Personalleiterin in der KJF, Susann Scherrer. So könne man noch mehr junge Menschen erreichen und darstellen, dass bereits viele Männer einen sozialen Beruf ausüben. In der KJF sind es etwa Heilerziehungspfleger, Kinderpfleger, Sozialpädagogen, Psychologen, Heilpädagogen, Ausbilder und viele mehr. Denn: „Sozial macht Spaß!" – so lautet auch das Motto für den Messestand der KJF. Und es stimmt, die Arbeit mit Menschen bereichert, berührt, macht Spaß und ja, sie fordert einen auch heraus. Aber welcher Beruf tut das nicht?

Text und Bilder: Christine Allgeyer