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Papst Benedikt Schule feiert Auszeichnung als „Profilschule Inklusion“

Seit 1. August 2021 führt die Papst Benedikt Schule das Profil „Inklusion" als eine von 432 Schulen in Bayern. Damit sind fünf Förderzentren und drei Förderberufsschulen in Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. sogenannte Profilschulen. Die Auszeichnung zur Profilschule wurde in einer kleinen Feier gewürdigt.

Feierten die Auszeichnung zur „Profilschule Inklusion": KJF-Direktor Michael Eibl, Schul- und Einrichtungsleiter Thomas Herbst, stellv. Landrat Andreas Aichinger, Bürgermeister von Parkstetten Martin Panthen, Bertin Abbenhues von der KJF, Susanne Zeller-Fries von der Regierung von Niederbayern, Schulamtsdirektor Straubing-Bogen Heribert Ketterl, Konrektorin der Parkstettener Partnerschule Gabriele Gläser-Schütz, stellv. Schul- und Einrichtungsleiter Thorsten Kölbl, dritter Bürgermeister der Stadt Straubing Werner Schäfer und Schülerinnen der Papst Benedikt Schule Straubing.

„In unserer Region soll jeder Mensch die gleichen Chancen haben. Dies ist mir ein wichtiges Anliegen, zu dem die Papst Benedikt Schule mit ihrem Engagement einen großen Beitrag leistet", so Josef Laumer. Der stellvertretende Landrat Andreas Aichinger überbrachte zur Feierlichkeit dessen Grüße. „Dass sich die Inklusion in aller Breite durchsetzt und auch die finanziellen Mittel bekommt", so der Wunsch von Werner Schäfer, dritter Bürgermeister von Straubing. 

Schul- und Einrichtungsleiter Thomas Herbst der Papst Benedikt Schule erklärte, er sehe den Titel als Ansporn und Verpflichtung, die Inklusion weiter voranzutreiben. Sein Dank gilt der Stadt und dem Landkreis für die stets gute Begleitung und Zusammenarbeit. Er dankte auch Susanne Zeller-Fries von der Regierung von Niederbayern, die in Vertretung für den an der Feier verhinderten Regierungsschuldirektor Rainer Fauser teilnahm. „Es ist bereichernd, verschieden zu sein. Es ist bereichernd, richtig bunt zu sein", so ihre wertschätzenden Worte. Mit dieser Abwandlung eines Zitates von Richard Weizsäcker verbindet sie das Motto der erfolgreichen Bewerbung „Richtig bunt" der Papst Benedikt Schule. 

Insgesamt acht Schulen der KJF haben das Profil Inklusion: Die Förderberufsschule im Berufsbildungswerk St. Franziskus in Abensberg, die Förderberufsschule St. Erhard in Plattling, die Förderberufsschule St. Marien im Haus des Guten Hirten in Ettmannsdorf, das Heilpädagogische Zentrum Eggenfelden, die Bildungsstätte St. Gunther in Cham und das Bildungszentrum St. Wolfgang in Straubing, das Bischof-Wittmann-Zentrum und jüngst die Papst Benedikt Schule. „Das spiegelt auch unsere hohe Fachlichkeit, das besondere Engagement und die hohe Kompetenz der pädagogischen Fachkräfte in Sachen Inklusion an unseren Schulen wider", stellt KJF-Direktor Michael Eibl heraus, „dafür meinen Respekt und meinen großen Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Weiterführende Informationen: Mit der Verleihung des Profils Inklusion fördert das Bayerische Kultusministerium den gemeinsamen Unterricht und Schulalltag von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung seit 2011. Förderschulen können seit 2015 auch Profilschulen werden. Denn Förderzentren haben die Expertise, wenn es um Bildung, Erziehung und Förderung junger Menschen mit Behinderung geht. Sie sind unverzichtbare Partner in der inklusiven Bildungslandschaft Bayerns. Um das Schulprofil Inklusion zu erhalten, müssen Schulen u. a. folgende Voraussetzungen erfüllen: Die Schule muss ein entsprechendes Bildungs- und Erziehungskonzept vorlegen, das die Schulfamilie und der Sachaufwandsträger mitträgt. Sie muss bereits Erfahrungen im Unterricht mit Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf gesammelt haben und die Inklusion muss ein besonderes Gewicht bei der Schulentwicklung einnehmen.

Text und Bild: Michaela Heelemann