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Noch bis zum 1. November in der Galerie St. Klara Regensburg

„In drei Stunden zum Augenblick" – Werke von Jeff Beer

Werke des renommierten Künstlers Jeff Beer sind aktuell in der Galerie St. Klara in Regensburg, Kapuzinergasse 11, zu sehen.  Die Ausstellung ist am 25. Oktober (Sonntag), am 31. Oktober (Samstag) und 1. November (Sonntag) jeweils von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Künstler selbst ist während der Öffnungszeiten zugegen und steht für Fragen zur Verfügung. Jeweils 15 Personen können die Ausstellung gleichzeitig besuchen.

Bild v.li.: KJF-Direktor Michael Eibl, Jeff Beer, Dr. Maria Baumann (Leiterin Kunst- und Denkmalpflege -
Kunstsammlungen des Bistums Regensburg)

Poetische Titel über die Grundfragen des Lebens: Jeff Beer, Maler, Bildhauer, Grafiker, Fotograf, Musiker und Autor komponiert in seinen Werken Trauer, Hoffnung, Angst, Liebe, Schmerz, die tiefsten Empfindungen des Menschen zu visionären Bildern. Er eröffnet in seinen farbintensiven Collagen, die zu eigenen surrealen Traumbilder zurückführen, Blicke in die Seele. In den Fotoarbeiten locken die Nahblicke auf spiegelndes Wasser in tiefe Weiten. Filigrane Eisenplastiken nehmen mit ins mythische Phantasiereich von Nymphen und Lebensfreude.

Jeff Beer in der Galerie St. Klara

Jeff Beer, geboren 1952 in Mitterteich/Oberpfalz, ist als Musiker, Komponist, Maler, Graphiker, Fotograf, Bildhauer und Autor eine herausragende Mehrfachbegabung in der Gegenwartskunst. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. ein Doppelstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes, den Bayerischen Staatspreis für Musik, den Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz für Bildhauerei, das Stipendium der Walter-Kaminsky-Memorial Stiftung, den Preis der Joe und Xaver Fuhr-Stiftung für sein bisheriges künstlerisches Schaffen, den ersten Kunst- und Kulturpreis des Landkreises Tirschenreuth, sowie zahlreiche erste Preise bei Wettbewerben im Bereich „Kunst am Bau". Jeff Beer hat einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. Seine Texte werden in internationalen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht. 2018 brachte das in Hamburg erscheinende Kulturmagazin Kursbuch die längere Prosa „Die Albert-Passage". Seit über zwanzig Jahren wirkt Beer als Dozent beim Internationalen Sommersymposion für Komposition und Perkussion in Trstenice bei Brünn/CZ. Seine Fotografie ist geprägt von der langjährigen Beobachtung des unmittelbaren Lebens- und Wahrnehmungsraums.

Seit der Entdeckung seiner bildnerischen Arbeiten durch die Berliner Galerie Folker Skulima im Jahre 1985 wird sein umfangreiches bildnerisches Schaffen in zahlreichen Ausstellungen international gewürdigt, u.a. in Berlin, Bonn, Bremen, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, München, Stuttgart, Hamburg, Nürnberg, Stockholm, Basel, New York, Chicago, Osaka, Paris, Rennes, Prag, Brünn, Klotzko, Opava, Moskau, Sankt Petersburg, Krasnojarsk, Ekaterinenburg, Kaliningrad, Nizhnij Novgorod, Wladiwostok. Beers Arbeiten sind in zahlreichen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten.

Durch die langjährige Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten künstlerischen Ausdrucksformen hat sich Jeff Beer ein komplexes Verknüpfungspotential geschaffen, das sein Werk zunehmend prägt. Nach. Studienaufenthalten in Paris, New York und Sankt Petersburg lebt und arbeitet Jeff Beer heute in Gumpen/Landkreis Tirschenreuth, wo er ein vormals verlassenes Gehöft zu einem Ort der Begegnung, des Dialogs, einem Fokus für Kunst, Musik und Sprache umgestaltet. Weitere Informationen zum Künstler: www.jeffbeer.de

Die Werke der aktuellen Ausstellung „In drei Stunden zum Augenblick" in der Galerie St. Klara werden auch digital in der Internetgalerie www.galerie-st-klara.de präsentiert. Die Ausstellung wird unterstützt von der Katholischen Jugendfürsorge und den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg.

Text: Dr. Maria Baumann/Christine Allgeyer/HP Jeff Beer
Bild: Christine Allgeyer