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Mega Medienhype um nette Geste eines Unbekannten

Unbekannt ist er längst nicht mehr, der freundliche Herr, der die Zeche für eine Gruppe von Kindern aus der Bildungsstätte St. Wolfgang bezahlte, die in einem Straubinger Restaurant Brotzeit machten.

Bild: St. Wolfgang

„Die Nachricht ist um die ganze Welt gegangen …."

– fast scheint es so, denn berichtet haben darüber: der WDR und SAT1, der Bayerische Rundfunk, BR 1, BR 3, BR Antenne Bayern und Radio Trausnitz, t-online und die TZ, die Passauer Neue Presse, Donau TV und TVA aktuell, die Mittelbayerische Zeitung, das Straubinger Wochenblatt, das Straubinger Tagblatt und die Süddeutsche Zeitung. Auch die KNA – Katholische Nachrichtenagentur – brachte eine Meldung.

 

Online hat man auf folgenden Kanälen berichtet:

https://www.facebook.com/sat1bayern/?hc_ref=ARR-q5e5e06-PbnaE5vh_nRY-oSx-l3xM1CQsdv7J03f_Crg6BZQxibrqX74t_Dj3o0

https://www.sat1.de/regional/bayern/videos/1-die-sendung-vom-24-05-2017-ganze-folge

https://www.instagram.com/p/BldJNYkhxs1/?hl=de

https://www.facebook.com/24897707939/posts/10156630868302940/

 

Und das ist die Geschichte:

Acht Kinder aus der Bildungsstätte St. Wolfgang kehrten im Straubinger Restaurant Burger Wirt mit ihren Betreuerinnen Stephanie Pöschl und Sabrina Probst ein. Dort feierten sie ihren Schulabschluss. Völlig überwältigt und ungläubig vor Freude waren alle, als sie die Rechnung verlangten. Denn zwischenzeitlich hatte ein Unbekannter ihre Zeche bezahlt und einen Zettel hinterlassen. Auf dem stand: „Vielen Dank, dass Sie sich so toll um diese außergewöhnlichen Kinder kümmern." – unterzeichnet mit D.H.

Die Leiterin der Heilpädagogischen Tagesstätte in St. Wolfgang, Astrid Aschenbrenner, war in den Tagen nach dem Restaurantbesuch Ansprechpartnerin für die Medien. Zunächst hatte sie ein Bild mit dem Zettel an das Straubinger Tagblatt gegeben – einfach, um sich bei dem Unbekannten für seine nette Geste zu bedanken. Doch dabei ist es nicht geblieben. Die Nachricht interessierte sehr viel mehr Medien und die Drähte liefen heiß, so viele Anfragen musste sie beantworten. Die Geste des zunächst Unbekannten berührte die Herzen und zeigt, wie sehr wir uns nach solchen einfachen und guten Nachrichten sehnen. „Es ist nicht alltäglich, dass unsere Arbeit so wertgeschätzt wird", sagt Astrid Aschenbrenner. Die Geste des Unbekannten bestätigt sie in ihrem Wunsch nach einer inklusiven Welt, in der das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung alltäglich ist.

Auch KJF-Direktor Michael Eibl war restlos begeistert. Eine solche Spende hat er noch nicht erlebt.

Ein paar Tage nach der ersten Meldung wurde bekannt, wer der „Unbekannte" ist: Dirk Harmssen hat die Rechnung für die Kinder und ihre Betreuerinnen aus der Bildungsstätte St. Wolfgang übernommen. Das berichtete die Passauer Neue Presse.