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Kunstwettbewerb und rollendes Café

„Ich freue mich total darüber, wie kreativ und engagiert meine Kolleginnen und Kollegen sind."

Es sind diese besonderen Aktionen, gute Ideen und ganz viel Kreativität der Lehrerinnen und Lehrer, die den Schülerinnen und Schülern helfen, die Zeit zuhause gut zu gestalten. Einrichtungsleiterin Gaby Frauscher berichtet aus dem HPZ Rottal-Inn in Eggenfelden.



Die Situation ist für uns und unsere Schülerinnen und Schüler nicht so einfach und auch etwas anders, aber es klappt ganz gut. Wir machen vieles digital und versenden Lernpakete. Den Mittelstufen-Lehrern ist etwas ganz Besonderes eingefallen. Sie haben einen Kunstwettbewerb ausgerufen. Das Thema ist: „Ich bin daheim, was mache ich jetzt am liebsten!" Die Kinder überlegen und malen, was ihnen dazu einfällt.



Unser Kunstwettbewerb - digital
Wir haben die Schüler*innen der Mittelstufen an den Partnerklassen Mitterskirchen und Wurmannsquick zu einem Mal- und Zeichenwettbewerb eingeladen - in der Zeit daheim. Die Technik ist ihnen freigestellt. Sie fotografieren sie ihre Bilder und schicken sie per Mail bis 1. April zu mir. Damit alle in den Genuss der Bilder kommen, erstellen wir dann eine digitale Bildershow. Wir werden auch kleine Preise ausloben und eine Jury bewertet die Werke. Diese Idee gefällt mir sehr gut! Die ersten Bilder sind schon da. Die Gewinner*innen möchten wir noch vor Ostern ermitteln und die Preise verschicken. Das sind zum Beispiel Malkästen oder Stifte. Initiator des Kunstwettbewerbs ist Stefan Speckmaier, HPU.





Das rollende Cafe
Das wöchentliche Cafe im HPZ, das unsere Schülerfirma betreibt, hat natürlich gerade nichts zu tun. Seit vielen Jahren ist es einmal wöchentlich offen für interne und externe Gäste. Die Bewohner*innen der Wohngemeinschaft St. Franziskus kommen regelmäßig zu einem Stammtisch – der ihnen jetzt richtig fehlt! Schon wenn Ferien sind, vermissen sie ihren Café-Besuch. Ilona Teubel, HFL, hatte jetzt eine super Idee: Im HPZ wird Kuchen gebacken und in die Wohngemeinschaft geliefert – natürlich für alle Bewohner*innen, um die liebgewonnene Gewohnheit nicht ganz abreißen zu lassen. Dafür fanden sich schnell einige Kolleginnen, die mithelfen. Mit einem Plakat haben wir die Bewohner*innen bereits informiert. Wir möchten das Angebot auch in den Ferien aufrechterhalten.

Text: Gaby Frauscher / Christine Allgeyer