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Integrationspreis 2018 der Regierung der Oberpfalz

Neben den Preisen in den Kategorien "Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Horte" und "Ehrenamtliche und Vereine" gab es Anerkennungsurkunden für alle Bewerber, darunter drei KJF-Einrichtungen: das Jugend- und Familienzentrum Kontrast, das integrative Kinderhaus Bambino, für die Dozentin Martina Kellner-Fichtl von der Fachakademie für Heilpädagogik.

v.li.: Eva Filipczak, KJF Referat Migration und Integration, Regierungspräsident Axel Bartelt, Vivien KKallmann, Teamleitung im Jugend- und Familienzentrum Kontrast, Dozentin Martina Kellner-FFichtl, Fachakademie für Heilpädagogik, mit Tochter, Leiterin der Fachakademie für Heilpädagogik in Regensburg Petra Werner, Daniela Eglmeier, stellvertretende Kitaleitung Kinderhaus und Kinderkrippe Bambino

Bei der heutigen Verleihung des Integrationspreises im Großen Sitzungssaal der Regierung der Oberpfalz würdigten Ministerialdirektor Karl-Michael Scheufele, Bayerisches Staatsministerium des Innern und für Integration, und Regierungspräsident Axel Bartelt Initiativen und Projekte, die sich als Vorbilder und Botschafter im Bereich der Integration in herausragender Weise engagiert hatten. Um alle Bewerbungen zu würdigen, erhielten nicht nur die 8 Preisträger ihre Preise in Gesamthöhe von 5.000 Euro und eine Auszeichnung, sondern alle Bewerber erhielten eine Anerkennungsurkunde.

Es hatten sich auch drei KJF-Einrichtungen für den Integrationspreis 2018 beworben:

  • Das integrative Kinderhaus Bambino am Pater-Rupert-Mayer-Zentrum, in dem „Anderssein" als Normalität und Gewinn für alle Beteiligten gesehen wird,
  • das Jugend- und Familienzentrum Kontrast, Begegnungszentrum und Anlaufstelle für Menschen unterschiedlichster Nationalitäten aus dem Stadtosten Regensburgs, im Stadtteil Hohes Kreuz
  • die Dozentin Martina Kellner-Fichtl, die an der Fachakademie für Heilpädagogik Studierende im Fach Leichte Sprache unterrichtet. Innerhalb des Fachs Kommunikations- und Gesprächsführung sollen die Studierenden in barrierefreier Kommunikation fit gemacht werden, so dass sie mit Menschen aus anderen Nationen in Leichter Sprache arbeiten und sie unterstützen können. Aber auch Menschen mit einem Handicap profitieren von einer Kommunikation in Leichter Sprache. Deshalb ist es für die angehenden HeilpädagogInnen wichtig, die Regeln der Leichten Sprache zu kennen und anzuwenden.

Text und Bild: Christine Allgeyer