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Gut betreut und professionell gefördert

Heilpädagogische Tagesstätte der KJF ergänzt das Angebot der Schulvorbereitenden Einrichtung in Schwabelweis

Eine intensive heilpädagogische Betreuung und Förderung für Kinder mit einem besonderen Förderbedarf der Schulvorbereitenden Einrichtung des Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ an der Harzstraße) gibt es jetzt mit der neuen Heilpädagogischen Tagesstätte der Katholischen Jugendfürsorge auch am Nachmittag.

Gruppenbild mit Kindern: Unterzeichnung des Kooperationsvertrags

Bürgermeister Gerhard Weber (li.) und KJF-Direktor Michael Eibl unterzeichnen den Kooperationsvertrag.

Wann immer es um eine bedarfsorientierte professionelle Förderung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen geht, bemüht sich die Katholische Jugendfürsorge darum, ihre Angebote bedarfsorientiert beständig weiterzuentwickeln und auszubauen. Die neue Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums der KJF, räumlich integriert in die Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) in der Frobenius-Forster-Straße, ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Kooperation zwischen KJF und Stadt Regensburg zur Unterstützung von Familien mit Kindern, die einen besonderen Förderbedarf in den Schwerpunkten Lernen, Sprache und sozial-emotionale Entwicklung haben. Die SVE ist eine Außenstelle des Sonderpädagogischen Förderzentrums an der Harzstraße.

Zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen KJF und Stadt Regensburg treffen sich KJF-Direktor Michael Eibl und Bürgermeister Gerhard Weber. „Damit unterstützen wir Familien bei der Erziehung ihrer Kinder. Wir verstehen uns dabei als Partner der Eltern, Schule und anderer Einrichtungen", erklärt KJF-Direktor Michael Eibl. „Ich freue mich sehr", so Eibl weiter, „dass wir gemeinsam mit der Stadt Regensburg Familien stärken und Kinder mit Behinderung in den Blick nehmen, die eine besondere Förderung brauchen, damit sie ihre Fähigkeiten und Potentiale voll entfalten können." Eibl richtet seinen Dank für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Regensburg an Gerhard Weber. Man habe im Vorfeld Kompetenzen optimal gebündelt, um das Angebot auf den Weg zu bringen.

In guten Händen

Das darf man wohl sagen, denn der Erfahrungsschatz der Pädagoginnen und Pädagogen sowie die Infrastruktur des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums (PRMZ) sind das fachliche und organisatorische Fundament für die HPT. „Die Kinder brauchen eine intensive heilpädagogische Betreuung", erklärt Reinhard Mehringer, Gesamtleiter des PRMZ, „ihrem Förderbedarf entsprechen jeweils individuelle Maßnahmen wie die psychologische Einzel- und Gruppenförderung, medizinisch-therapeutische Angebote, Sozial- und Verhaltenstraining."

Die Schulleiterein des SZF Dr. Sabine Kellner-Mayrhofer freut sich sehr über die Partnerschaft mit der KJF. „Unsere Kinder brauchen die Zusatzangebote auch am Nachmittag. Es war uns extrem wichtig, eine durchgängige Förderung zu gewährleisten. Damit haben wir ein optimales Komplettangebot für Kinder und deren Eltern." Heilpädagogin Marlies Schäfer, Leiterin der neuen HPT sieht das ebenso: „Nachmittags verbessern die Kinder in vielen Alltagssituationen ihre Sprachkompetenz, begegnen einander intensiv in Spiel, Sport, Musik und kreativem Arbeiten." Die Förderung der Sprache sei mit ein Schwerpunkt ihrer pädagogischen Arbeit. Das große Plus für Eltern und Kinder: „Es befindet sich alles an einem Ort zum Wohl der Kinder", so Schäfer. Die Kinder nutzen in konstant bekannten Räumlichkeiten die Angebote der verschiedenen Therapien. „Das gibt ihnen das Gefühl von Sicherheit."
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Weiterführende Informationen:

Die Heilpädagogische Tagesstätte wird zu folgenden Zeiten mit folgendem Personal betrieben:
Montag – Donnerstag 12.15 Uhr – 16.15 Uhr, Freitag 11.20 Uhr – 15.20 Uhr
Mit Beginn des Tagesstättenbetriebs gibt es 4 Gruppen mit je 9 Kindern, Personalbesetzung in den Gruppen: 1 Erzieherin, 1 Kinderpflegerin, gruppenübergreifendes Personal: 1 Heilpädagogin, 1 Psychologe, 1 Logopädin, 1 Ergotherapeutin, 1 Hauswirtschaftskraft.

Text: Christine Allgeyer