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Erfolgsprojekt BÜWA wird fortgesetzt

Diese Woche fand in Nürnberg die offizielle Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zur Verstetigung von BÜWA („Begleiteter Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt") statt. Sozialministerin Kerstin Schreyer stellte heraus: „Wir wollen noch mehr Brücken auf den ersten Arbeitsmarkt bauen." BÜWA habe sich als echtes Erfolgsmodell erwiesen und werde nun dauerhaft und in ganz Bayern angeboten.

Bild v.li.: Christa Naaß, Dritte Vizepräsidentin des Bayerischen Bezirketags, Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit Markus Kugler, Geschäftsführer bei Feser-Graf, Roland Buchner, Mitarbeiter bei Feser-Graf, vermittelt mit Unterstützung aus dem Projekt BÜWA (vorne), Kerstin Schreyer, Bayerns Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales Fotoquelle: StMAS

Ziel von BÜWA ist es, Menschen mit Behinderung den Weg aus Werkstätten auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen und mehr Arbeitgeber dort zu gewinnen, diese einzustellen. Die Arbeitgeber erhalten eine Förderung, die im ersten Jahr die Arbeitsagenturen und im zweiten und dritten Jahr der Bezirk beziehungsweise das Inklusionsamt bezahlen. Am Modellprojekt haben seit 2014 über 270 Beschäftigte in Werkstätten für Menschen mit Behinderung teilgenommen. 95 davon konnten in Arbeitsverhältnisse vermittelt werden – das entspricht etwa einem Drittel.

Hans Horn, 1. Vorsitzender der LAG WfbM Bayern e. V. (Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen in Bayern) und Geschäftsführer der KJF Werkstätten sagt: „Ich finde, das ist ein wirklicher Erfolg, zu dem die LAG WfbM Bayern und die LAG ifd Bayern einen großen Beitrag geleistet haben. Bundesweit nimmt Bayern damit eine besondere Stellung ein, da es hier neben dem Budget für Arbeit auch weiterhin eine eigenständige Maßnahme gibt, die vor allem den schwierigen Übergang von der Werkstätte in den allgemeinen Arbeitsmarkt in den Blick nimmt, fachlich untermauert und finanziell unterstützt."

Beide Landesarbeitsgemeinschaften haben die Vereinbarung mitunterzeichnet, weil sowohl die bayerischen Werkstätten als auch die Integrationsfachdienste (ifd) die Unterstützung der Werkstattbeschäftigten auf ihrem Weg aus der WfbM in den allgemeinen Arbeitsmarkt übernehmen können.

Lesen Sie hier die Presseerklärung des StMAS.