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Einfach mal DANKE sagen

Arbeitsalltag in etwas anderen Zeiten

Während viele Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle der Katholischen Jugendfürsorge die vergangenen Wochen im Home-Office arbeiteten, wurden einige nach wie vor in ihren Büros vor Ort gebraucht, um Arbeiten, die sich nicht von zuhause aus erledigen ließen, zu übernehmen. Andere wieder hatten plötzlich ganz neue Aufgaben zu bewältigen: Ein Blick zurück …

In den Abteilungen Personal und Wirtschaft/Finanzen der KJF löste die Corona-Pandemie eine Flut administrativer Arbeiten aus. Dokumentationen, Berechnungen, Abfragen in den Einrichtungen, Verfahrensbeschreibungen, Bestätigungen für Mitarbeiter*innen, Vorbereitungen für die Antragstellung zur Refinanzierung von Leistungen … die To-do-Liste ist unglaublich lang und dahinter steht intensives und verdichtetes Arbeiten unter hohem Druck.

Dies galt potenziert für die Direktion und die Fachabteilungen in der Kinder- und Jugendhilfe, im Bereich der Teilhabeleistungen, Ausbildungs- und Reha-Einrichtungen, deren Leitungen sich digital in Webkonferenzen mit Fachkollegen in der Gremienarbeit und mit Einrichtungsleitungen austauschten, um die Krise zu managen – Stunde um Stunde vor dem Bildschirm im Krisenmodus. KJF-Direktor Michael Eibl und die Abteilungsleitungen waren permanent im Austausch mit Partnern in Ministerien und den Kostenträgern, um die Versorgung von Kindern, Jugendlichen, Familien und Menschen mit Behinderung auch während der Krise sicherzustellen und im Rahmen der Möglichkeiten zu gestalten.

Die Klärung von Verfahrensfragen, Problemanzeigen, die Aufbereitung von Informationen aus der Praxis und dem Alltag vor Ort für die Entscheider – das alles wurde bewältigt. In rascher Folge kamen neue Meldungen, Vorgaben, Informationen seitens der Ministerien und Kostenträger. Die große Sorge um die Menschen in den Einrichtungen, die es zu schützen und zu begleiten galt, ist immer da. Die Beschaffung und Versorgung mit Schutz- und Hygieneartikeln, Sicherheitsvorkehrungen in Einrichtungen, Einrichten von Quarantänebereichen, Information von Angehörigen, Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Sicherstellen eines Notbetriebs, Auf- und Ausbau von Notbetreuungen, Umstellung der Leistungserbringung, wo nur möglich auf digitale Angebote – das und noch viel mehr war der Alltag in der Krise.

Langsam wird es leichter – die Lockerungen der Beschränkungen ermöglichen es und doch bleiben Vorsicht und Umsicht, denn nichts ist wichtiger als der Schutz der Menschen in den Einrichtungen der KJF.

Zu Beginn der Corona-Pandemie und der Ausgangsbeschränkungen radelte Christoph Straßer, stellvertretender Abteilungsleiter Wirtschaft/Finanzen weiter ins Büro. Seine Arbeit im Bereich Controlling ließ sich nicht dauerhaft aus dem Home Office heraus erledigen. „Ich fühlte mich wie in einem Kokon", erzählt Christoph Straßer.

Personalleiter Peter Wichelmann und die stellvertretende Personalleiterin Susann Scherrer waren durchgehend im Einsatz - Susann Scherrer meist vor Ort präsent. Nur wenige Kolleginnen und Kollegen arbeiteten im Büro. Deshalb  bekam sie im Krisenmodus einen neuen Job: „Mädchen für alles". Für den enormen Einsatz der Personalabteilung beschenkte deren Abteilungsleiter Peter Wichelmann die Kolleginnen und Kollegen mit Frühlingsblumen.

Die Welt draußen war so ganz anders als die Welt am Arbeitsplatz im Büro und im Home Office.

In der einen Welt wurde alles heruntergefahren, in der anderen entstand ein fast nicht zu bewältigendes Arbeitsaufkommen. Das traf auch viele Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle. Ihnen allen, den Auszubildenden, die die Post erledigten, der Notbesetzung in der Pforte, der Kollegin in der Hauswirtschaft, die tagtäglich mehrmals alle Türklinken desinfiziert, den Hausmeistern, die Hunderte Kilometer auf der Straße verbrachten, um Desinfektionsmittel, Schutzausrüstung, Masken und vieles mehr in die Einrichtungen zu bringen, dem Einkäufer Walter Schmitt, der das beschaffen sollte, was es nirgends mehr gab: Masken.

DANKE allen unseren Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle, die während der Corona-Pandemie im Home Office oder sogar am Arbeitsplatz vor Ort, die Stellung gehalten haben und weiter halten, und ein von Herzen kommendes Vergelt's Gott. „Was ihr leistet, ist großartig!"

Text und Bilder: Christine Allgeyer