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Die Corona-Impfung – ein hoffnungsvoller Weg aus der Pandemie

Direktor der Katholischen Jugendfürsorge Michael Eibl wendet sich an Dienstgemeinschaft, Betreute, Bewohnerinnen und Bewohner

In Verantwortung für jährlich 30.000 Menschen, die in Einrichtungen und Diensten der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg gefördert, begleitet und unterstützt werden, sowie einer 4.500 Menschen starken Dienstgemeinschaft wendet sich der Direktor der Katholischen Jugendfürsorge, Michael Eibl, an Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, die Fachkräfte und die breite Öffentlichkeit.

Komplexe Situationen in Krisenzeiten erfordern überlegtes und beherztes Handeln und vor allem eines: Anforderungen und Entscheidungen auf den Punkt zu bringen. Michael Eibl sieht in der Corona Impfung einen hoffnungsvollen Weg aus der Pandemie. Deshalb hat er die über 70 Einrichtungen der KJF, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dort begleiteten Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, junge Menschen und ihre Familien über die Corona-Impfung informiert. Diese Informationen liegen auch in Leichter Sprache vor und sind auf der Homepage der Katholischen Jugendfürsorge veröffentlicht unter: www.kjf-regensburg.de. Eibl ist es wichtig, die Menschen mit Behinderungen zu erreichen und verständlich zu informieren, die mit einer hohen Priorität für die Impfung vorgesehen sind.

Eibl erachtet die Impfung gegen COVID 19 neben der Einhaltung der Hygienevorschriften und der Vorkehrungen im Lockdown als eine der wichtigsten Maßnahme, um Menschenleben zu schützen und den Weg aus der Pandemie in einen normalen Alltag zu ebnen. Er ist sehr froh, dass es der Dienstgemeinschaft in der KJF bislang gelungen ist mit enormen gemeinsamen Anstrengungen und weil die Hygienerichtlinien in den KJF-Einrichtungen und -Diensten sehr gut einhalten wurden, die bisherigen Monate der Pandemie gut zu meistern. Sein Dank gilt hier den besonders stark belasteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Für die anstehenden Impfungen bereitet sich die KJF vor. Deshalb hat Eibl die einrichtungsübergreifende Kommunikation verdichtet und konzentriert: „Wir können das Virus COVID 19 nur besiegen, wenn sich viele Menschen impfen lassen", ist er sich sicher. Deshalb empfiehlt er die  Impfung. „Ich vertraue auf die Sicherheit des Impfstoffes, wie sie das standardisierte Zulassungsverfahren ermöglicht", so Eibl, „und weil ich überzeugt bin, dass sie viele Menschenleben schützt. Sie ist eine wichtige Maßnahme, um uns aus der Pandemie zu führen."

Wichtig ist ihm ein Anliegen, das der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V. (CBP) vertritt und damit Angehörige schwerstmehrfach behinderter Menschen unterstützt: Es geht um eine stärkere Berücksichtigung von schwerstmehrfach behinderten Menschen und ihren pflegenden Angehörigen im „ambulanten" Setting. Dies fordert der Beirat der Angehörigen im CBP von der Ständigen Impfkommission (STIKO). Nach dem Entwurf der Beschlussempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) erhalten diese Menschen mit Behinderungen und die sie betreuenden Angehörigen lediglich eine moderate Priorität, weil sie noch keine 70 Jahre alt sind und nicht in einer stationären Wohneinrichtung leben. Der Angehörigenbeirat macht deutlich, dass auch diese Menschen häufig Grunderkrankungen haben, die sie zu einer Risikogruppe machen. Sie und ihre Familien leben daher seit Pandemie-Beginn oft in Isolation, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

KJF-Direktor Michael Eibl wendet sich auch an die breite Öffentlichkeit: „Auch nach der Impfung müssen wir weiter so gut wie bisher die Hygienerichtlinien einhalten, damit wir das Virus für die Zukunft erfolgreich bekämpfen und alle Menschen schützen können. Ich wünsche uns allen für jede einzelne Impfentscheidung Hoffnung und Zuversicht. Vertrauen wir auf diesen Weg aus der Pandemie. Ich versichere Ihnen, dass wir in der KJF alles uns Mögliche tun werden, um uns alle zu schützen."

Text: Christine Allgeyer