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Danke für tolle 3.000 Euro!

Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern der KJF freut sich über Unterstützung in belastender Zeit

Die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern in der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. (KJF) freut sich über großartige 3.000 Euro aus der der Sparda-Bank Ostbayern eG "Treueaktion". „Ich bedanke mich bei der Sparda-Bank für ihre wertvollen sozialen Initiativen und bei den zahlreichen Kunden, die für unsere Beratungsstelle gestimmt haben. Damit können viele Familien, gerade in dieser herausfordernden Zeit, noch besser unterstützt werden," so KJF-Direktor Michael Eibl.

Bildunterschrift von links nach rechts: Ebba Piplack (Diplom-Sozialpädagogin und Kinder- und Jugendlichentherapeutin an der Beratungsstelle Regensburg), Dr. Hermann Scheuerer-Englisch, (fachlicher Sprecher der zehn Beratungsstellen der KJF und Leiter der Beratungsstelle in Regensburg), Birgit Witzmann ((Leiterin der Filiale Donau-Einkaufszentrum Sparda-Bank Ostbayern eG) mit ihrer Kollegin Sabine Braun und KJF-Direktor Michael Eibl bei der Scheckübergabe.

Zur Spendenübergabe mit Dr. Hermann Scheuerer-Englisch, fachlicher Sprecher der zehn Beratungsstellen der KJF und Leiter der Beratungsstelle in Regensburg, kamen Birgit Witzmann (Leiterin der Filiale Donau-Einkaufszentrum Sparda-Bank Ostbayern eG) mit ihrer Kollegin Sabine Braun. „Der Gewinnsparverein der Sparda-Bank Ostbayern e.V. unterstützt dank der Hilfe unserer Kundinnen und Kunden gerne die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der KJF. Die Pandemie belastet gerade Kinder und Jugendliche sehr stark. Genau hier setzt die Beratungsstelle an und zeigt bedarfsgerechte Lösungen auf."  so die Filialleiterin. Hermann Scheuerer-Englisch berichtet: „Wir werden das Geld einsetzen, um unsere Werkstatt für Kinder noch besser auszustatten, da wir seit unserem Einzug im Jahr 2015 mit der Ausstattung der alten Stelle gearbeitet hatten, ohne diese an den neuen Raum anzupassen. Konkret wollen wir zusätzliche Regale für Bastelmaterialien, Mal- und Präsentierwände für die Kindertherapie und eine bunte Gestaltung der Wände finanzieren, damit das schlauchartige Zimmer freundlicher wirkt."

Die 3.000 Euro sind ein Teil der Spenden in Gesamthöhe von 100.000 Euro, den der Gewinnsparverein der Sparda-Bank Ostbayern e.V. zur Verfügung stellt. Der Gewinnsparverein der Sparda-Bank Ostbayern e.V. stellt 10.000 Kunden jeweils eine Spende im Wert von 10 Euro zur Verfügung. 300 Kundinnen und Kunden haben für die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern in der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. gestimmt und somit kam die Spendensumme von 3.000 Euro zusammen.

Kinder, Jugendliche und Familien erfahren viele zusätzliche Belastungen durch Corona

Seit Beginn der Coronapandemie war die Leitidee und der Anspruch der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der KJF, dass sie Familien und Eltern als Hauptverantwortungsträger für die Sicherheit, das Wohlergehen und nach dem Schullockdown auch die Bildung der Kinder, so gut wie möglich unterstützen wollen. „Wir sind für die Familien da!" lautet die Devise. Nur im April 2020 wurden vier Wochen lang die Präsenztermine aufgrund der öffentlichen Vorgaben ausgesetzt. Ab Mai 2020 waren immer Präsenztermine möglich. Daneben gab es eine deutliche Zunahme der Telefon- und Videoberatung, aber auch Mail- und Chatberatung. Im Jahr 2020 hat die Stelle in Regensburg insgesamt 790 Familien beraten, 6 Prozent mehr als 2019. Hauptthemen waren der Umgang mit Gefühlen der Angst und Unsicherheit, mit der Zeiteinteilung in der Familie, das Meistern der Schule und des Homeschooling, oder der Umgang mit Konflikten. Auch online unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit aktuellen und hilfreichen Tipps Eltern, Kinder und Jugendliche. Familien brauchten häufigere Termine und auch Jugendliche, die besonders unter Corona leiden.

Hohe Nachfrage im Coronajahr – Beratungsstellen reagierten offen und flexibel

2020 wandten sich 4.653 Familien mit Kindern und Jugendlichen an eine der zehn Beratungsstellen der KJF, etwas mehr als 2019. Die Beratungsstellen haben mit 1.799 (38,7 %) beratenen Jugendlichen und jungen Menschen die durch Corona besonders belastete Gruppe ab dem 12. Lebensjahr sehr gut erreicht, gefolgt mit 1.741 (37,4 %) der 6-11-Jährigen. Auch sehr viele Eltern von kleinen Kindern bis zum 5. Lebensjahr konnten die Angebote wahrnehmen (1.113; 23,9 %). „Es war uns von Anfang an klar, dass wir in dieser enorm belastenden Zeit für die Familien da sein wollten und mussten", erläutert Dr. Hermann Scheuerer-Englisch. Da hilft jede Unterstützung!

Text: Olga Arnstein, Dr. Hermann Scheuerer-Englisch

Bild: Olga Arnstein