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Dank für großes Engagement

Kinder- und Jugendparlamente und die Schülermitverwaltungen sind Vertrauenspersonen, Streitschlichter und Mittler zwischen den Anliegen der Kinder und Jugendlichen und der Einrichtung.

Am 15. Februar 2019 kamen Vertreter*innen der Kinder- und Jugendparlamente sowie der Schülermitverwaltungen aus den Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen der KJF zu einer Austauschrunde ins Pater-Ruper-Mayer-Zentrum, zu der Michael Eibl, Direktor der KJF, eingeladen hatte. Aus Wunsiedel und Windischeschenbach, aus Einrichtungen in Regensburg sowie aus Offenstetten, Straubing und Eggenfelden trafen die jungen Parlamentarier ein. Direktor Eibl begrüßte die rd. 30 Teilnehmer*innen und bedankte sich bei allen für ihr großes Engagement, das sie tagtäglich als gewählte Vertreter*innen in ihren Einrichtungen an den Tag legen.



Im gemeinsamen Austausch wurde deutlich, warum die Arbeit der jungen Menschen so wichtig ist: Sie werden als Vertrauenspersonen gesehen, sie sammeln Wünsche und Beschwerden und versuchen Lösungen zu erarbeiten, sie sind Mittler zwischen Anliegen der Jugendlichen und der Einrichtungsleitung, sie organisieren Feste und Feiern, sind auch manchmal Streitschlichter, vor allem haben sie ein Mitspracherecht da, wo sie wohnen bzw. zur Schule gehen.

Die Kinder und Jugendlichen berichteten davon, was sie schon initiiert haben, so z.B. eine Aktion zu „Schule gegen Rassismus", eine Initiative gegen Mobbing, Verbesserungen bei Spielplatzausstattungen, die Organisation von Freizeitaktionen und vieles mehr. Auf die Frage, was aktuell das Wichtigste sei, stand der Wunsch nach einem guten, schnellen W-LAN in den Einrichtungen ganz oben auf der Liste, an zweiter Stelle das Anliegen, noch etwas mehr Zeit für die Treffen der Parlamente und SMV einzuplanen, um noch besser diskutieren zu können. Gerne würde man auch – so wie Direktor Eibl es angeregt hatte – wieder einmal einen Besuch bei den Parlamentariern im Bayerischen Landtag machen. Direktor Eibl nahm die Hinweise auf und versprach, sie an die Einrichtungsleitungen weiterzugeben, damit daran gearbeitet werden kann. Mit einem gemütlichen Abendessen endete die Austauschrunde.

Text und Bild: Robert Gruber/Bertin Abbenhues