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Beratungsqualität und professioneller Ansatz überzeugen

Für das Inklusionsamt ist der Integrationsfachdienst ein wertvoller Partner

Das Interesse am Menschen und bestmögliche Teilhabechancen schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben – das eint die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. (KJF) und das Inklusionsamt beim ZBFS Region Oberpfalz in Verantwortung und Auftrag. Günther Lange, Leiter der Regionalstelle Oberpfalz Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS), und der Direktor der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg Michael Eibl haben nun einen Rahmenvertrag unterzeichnet, in dem die bewährte Zusammenarbeit des Inklusionsamtes mit dem Integrationsfachdienst (ifd) Oberpfalz in Trägerschaft der KJF fortgeführt wird.

(Bild v.li.: (vorne) Leiter des ZBFS Region Oberpfalz Günther Lange, KJF-Direktor Michael Eibl, (hinten) Leiter des Inklusionsamtes Wolfgang Eberl, IFD-Koordinatorin im Inklusionsamt Andrea Stempfhuber und der Leiter des Integrationsfachdienstes Oberpfalz Hubert Schmalhofer IFD.

Zuständig für die Teilhabe schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt, beauftragt das Inklusionsamt in Strukturverantwortung den Integrationsfachdienst Oberpfalz, um Arbeitgeber und schwerbehinderte Menschen zu unterstützen. Der Erhalt eines Arbeitsplatzes, die Wiedereingliederung in eine Beschäftigung, Aufnahme oder Sicherung einer Beschäftigung schwerbehinderter Menschen stehen im Vordergrund.

Im Auftrag des Inklusionsamts beim ZBFS Region Oberpfalz übernimmt der ifd Oberpfalz eine im Einzelfall notwendige psychosoziale Betreuung schwerbehinderter Menschen im Rahmen der begleitenden Hilfen am Arbeitsleben. „Wir arbeiten mit dem Integrationsfachdienst sehr gerne zusammen", sagte Günther Lange bei der Vertragsunterzeichnung, „als verlängerter Arm des Inklusionsamtes überzeugt er durch Qualität und den professionellen Ansatz." Günther Lange schätzt die KJF und den ifd als verlässliche und konstante Partner. Der Leiter des Inklusionsamtes Wolfgang Eberl, die IFD-Koordinatorin im Inklusionsamt Andrea Stempfhuber und der Leiter des Integrationsfachdienstes Oberpfalz Hubert Schmalhofer loben die gute Kommunikation untereinander. „Es läuft perfekt", so Schmalhofer, „und wir sind dankbar für die Fortführung des Vertragsverhältnisses." Darin sind aufeinander aufbauende Module festgelegt, die flexibel auf den Einzelfall angepasst werden können. Sie lassen den nötigen sozialpädagogischen Spielraum und ermöglichen eine transparente Vertragsgestaltung.

„Der Einsatz lohnt immer", stellte KJF-Direktor Michael Eibl heraus, „jeder einzelne Mensch mit einer Schwerbehinderung muss individuell betrachtet werden und braucht die für ihn passende Beratung und Begleitung, um Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen oder zu sichern." Günther Lange bestätigt dies: Jeder investierte Euro kommt direkt den Menschen zugute, verhindert Langzeitarbeitslosigkeit und ist damit ein wichtiger volkswirtschaftlicher Beitrag für das Gemeinwohl.

Weiterführende Informationen:

Integrationsfachdienste gibt es in allen bayerischen Regierungsbezirken. Die Integrationsfachdienste unterstützen die Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben. Ihre Leistungen sind seit 2001 im neunten Sozialgesetzbuch festgeschrieben; die Strukturverantwortung hierfür liegt bei den Inklusionsämtern. Zu ihren Aufgaben gehört die Arbeits- und Ausbildungsvermittlung für Arbeitssuchende und für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung. Sie beraten und begleiten schwerbehinderte Menschen und Arbeitgeber, um diese im Beschäftigungsverhältnis zu halten und gefährdete Arbeitsplätze zu sichern. Zudem ist der Integrationsfachdienst auch in Phasen des Übergangs für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf tätig, bei denen unklar ist, ob sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können. Dies sind etwa Schwerbehinderte Schulabgänger und Mitarbeiter aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Ihnen soll die Chance eröffnet werden, mit entsprechend intensiver und individueller Unterstützung durch den ifd ihren Platz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden.

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg ist Träger des ifd Oberpfalz mit Standorten in Regensburg, Amberg, Weiden, Neumarkt, Cham und Schwandorf. Verantwortlicher Einrichtungsleiter ist Hubert Schmalhofer. Weitere 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den 6 Standorten in der Arbeits- und Ausbildungsvermittlung, beruflichen Sicherung von Arbeitsverhältnissen, Begleitung von Übergängen von der Schule in den Beruf oder von einer Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, im Bewerbungscoaching, der Beratung und Unterstützung von Arbeitgebern sowie Abklärung möglicher Förderleistungen tätig.

Die Sicherung der Teilhabe am Arbeitsleben und in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ist eine wichtige Aufgabe von Einrichtungen und Diensten in Trägerschaft der KJF. Dies geschieht in deren Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation, in Förderberufsschulen, in Werkstätten für behinderte Menschen, in Inklusionsfirmen und -betrieben.

Text und Bild: Christine Allgeyer