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Barrierefreiheit getestet und für richtig gut befunden

Aktion Mensch beschenkt die Offene Behindertenarbeit von Magdalena in Abensberg

Das Geschenk ist ein Mercedes Sprinter von 55.000 Euro, den die Offene Behindertenarbeit (OBA)der KJF-Einrichtung Magdalena in Abensberg nun für ihre Fahrten nutzen kann. Das Fahrzeug ist rollstuhlgerecht und ein erster Test durch die fünf Mitglieder des OBA-Rats hat ergeben: Perfekt! Das Auto ist barrierefrei und bestens geeignet für größere Gruppenfahrten mit bis zu acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Der Transporter, wie er ab Werk an die OBA geliefert wurde, wurde noch etwas aufgepeppt mit einem Hubmatik-Absenksystem, also einer absenkbaren Rampe für RollstuhlfahrerInnen. Darüber hinaus gibt es standardmäßig eine kleine Fußleiste, die per Knopfdruck ausgefahren werden kann. Diese erleichtert das Einsteigen zu den hinteren Sitzplätzen, ebenso wie ein Griff an der Schiebetür beim hinteren Einstieg, an dem man sich sehr gut festhalten und nach oben ziehen kann. Als großen Pluspunkt empfand die Testgruppe natürlich die Rampe, auf der RollstuhlfahrerInnen problemlos in den Bus gehoben werden können. „Jetzt können sie an unseren Fahrten und Gruppenausflügen besser teilnehmen", freut sich der OBA-Rat. Der Bus bietet viel Platz und gute Beinfreiheit.

Die Offene Behindertenarbeit (OBA) ist eine Teileinrichtung der Einrichtung Magdalena in Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. in Abensberg, zu der außerdem eine Interdisziplinäre Frühförderstelle und ein Integratives Kindeshaus gehören. Die Angebote der Offene Behindertenarbeit stehen allen Menschen mit Behinderung im Landkreis Kelheim offen. Sie und ihre Angehörigen können sich dort beraten lassen, erhalten Familienunterstützung und können Bildungs- und Freizeitangebote wahrnehmen.

Text: Christine Allgeyer
Bild: Lukas Kistenpfennig