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Antoniusheim Münchshöfen – Konzept für Neubau eines Pflegeheims hat überzeugt

Staatsminister für Gesundheit und Pflege Klaus Holetschek überreicht 3,6 Mio. Euro Zuwendungsbescheid an KJF Regensburg

Eine ganze Region freut sich über diese Förderung! Staatsminister Klaus Holetschek überreichte im Antoniusheim Münchshöfen der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3,6 Mio. Euro aus dem bayerischen Investitionskostenförderprogramm „Pflege im sozialen Nahraum – „PflegesoNah". KJF-Direktor Michael Eibl und Einrichtungsleiter Patrick Uhl bedankten sich herzlich für diese großartige Förderung zum Neubau eines Pflegeheims, für das aktuell Gesamtkosten in Höhe von 11,2 Mio. Euro veranschlagt sind. Mit mehr als 7 Mio. Euro Eigenanteil ist es eines der größten Bauprojekte der Katholischen Jugendfürsorge in den nächsten Jahren.

Bild v.li: Einrichtungsleiter Patrick Uhl, Referentin Abt. Teilhabeleistungen Jugendliche u. Erwachsene Elke Steinberger, KJF-Direktor Michael Eibl, MdL und Vorsitzender des Haushaltsausschusses Josef Zellmeier, Landrat Josef Laumer, Bürgermeister Ewald Seifert, Staatsminister f. Gesundheit und Pflege Klaus Holetschek, MdB Alois Rainer, Vorsitzender der Bewohner-Vertretung Franz-Xaver Fichtl und Pflegedienstleitung Beate Brandl.

Jahrelange Erfahrung zeichnet das Antoniusheim aus

„Ihr Projekt hat uns überzeugt", sagte Staatsminister Holetschek und verwies auf die geplante baufachliche Gestaltung ebenso wie auf die pflegefachlichen Aspekte und Aspekte der Teilhabe. Für die stark nachgefragte Förderrichtlinie „PflegesoNah" habe es heuer 102 Anträge mit einem möglichen Fördervolumen von knapp 243 Millionen Euro gegeben. Im Haushalt veranschlagt seien 65,9 Millionen Euro. Unter den ausgewählten 28 Bauvorhaben befindet sich das Antoniusheim Münchshöfen. „Sie kennen sich aus mit der Betreuung und Versorgung von Menschen mit Behinderung und einem pflegerischen Bedarf", so Holetschek weiter. Dem Konzept merke man die jahrelange Erfahrung an.

KJF-Direktor Michael Eibl freute sich besonders, dass Staatsminister Holetschek diesen Termin persönlich wahrnahm. Er und Einrichtungsleiter Patrick Uhl bedankten sich herzlich für die Förderung und die gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsministerium. „Bedanken möchte ich mich auch dafür, was wir in den letzten anderthalb Jahren gemeinsam durchgestanden haben", so Eibl weiter. „Es ist unglaublich, was unsere Fachkräfte geleistet haben und ich kann nur immer wieder den Hut ziehen und dankbar sein. Sie sind rund um die Uhr für die Menschen da, stellen persönliche Risiken zurück und leisten ihren Dienst am Menschen", so Eibl weiter.

 

Bereicherung für Münchshöfen und die Region

Mit Hilfe des Förderprogramms entstehen die dringend benötigten Pflegeplätze in Bayern. Im Landkreis Straubing-Bogen sind es mit dem Neubau des Antoniusheims 42 Pflegeplätze in der Dauerpflege sowie 18 Pflegeplätze in einer besonderen Wohnform für volljährige Menschen mit Behinderung. Holetschek bedankte sich bei MdB Alois Rainer und MdL Josef Zellmeier für die politische Unterstützung. Für die Zukunft könne man noch mehr Geld brauchen, damit man noch mehr segensreiche Einrichtungen wie das Antoniusheim Münchshöfen fördern könne. Was dies für die Region bedeutet, unterstrichen die anwesenden Gäste, darunter MdB Alois Rainer, MdL und Vorsitzender des Haushaltsausschusses Josef Zellmeier, Landrat Josef Laumer und Oberschneidings Bürgermeister Ewald Seifert.

MdB Alois Rainer bedankte sich bei KJF-Direktor und dem Team im Antoniusheim für die wertvollen Leistungen in der Pflege. Auch Josef Zellmeier unterstrich die wichtige Tätigkeit der Pflegekräfte gerade in der Pandemie. Das Programm „PflegesoNah" sei sehr wichtig, damit die Kosten für die zu Pflegenden und Angehörigen im Rahmen bleiben. Für Landrat Josef Laumer sind die 3,6 Mio. Euro in der Region gut angelegt. Er bedankte sich ausdrücklich für die Wertschätzung, die Minister Holetschek dem Pflegepersonal entgegenbringt. „Wir wissen alle, wir brauchen die Pflegeeinrichtungen. Die KJF ist als zuverlässiger Partner hier im Landkreis bekannt und geschätzt." Bürgermeister Ewald Seifert stellte heraus, dass bei der Förderung des Antoniusheims die Verbindung zwischen Geld und Qualität perfekt sei. „Das Antoniusheim ist nicht nur ein Heim, in dem Menschen gut gepflegt werden, sondern ein Haus, in der ich die Herzenswärme und die Zuwendung spüre, die jeder einzelne hier bekommt", so Seifert.

Das Antoniusheim Münchshöfen bietet ein breit gefächertes Angebot für pflegebedürftige Menschen mit geistiger Behinderung, Mehrfachbehinderung, psychischen Beeinträchtigungen, Verhaltensauffälligkeiten und gerontopsychiatrischen Erkrankungen wie Demenz. Auch jüngere Menschen, die zu Hause nicht mehr betreut werden können, können im Antoniusheim wohnen und leben. Im Antoniusheim wohnen seit über 90 Jahren Menschen mit Behinderung und pflegebedürftige Menschen. Der Neubau eines Pflegewohnheimes ist der erste Schritt in eine tragfähige Zukunft für die Einrichtung „Antoniusheim Münchshöfen".

Text und Bild: Christine Allgeyer