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Alte Meister als Inspiration für moderne Ausdrucksformen

Vladimir Ene mit der Ausstellung „Reise bis zum Ende der Nacht" in der Galerie St. Klara

„Vladimir Ene lässt sich bei seinen Bildern von großen Meistern wie Holbein, Rembrandt oder Velázquez inspirieren und schafft etwas völlig Neues mit seiner modernen zeitgenössischen Malerei", erläuterte Michael Eibl bei der Vernissage der Ausstellung mit dem Titel: „Reise bis zum Ende der Nacht" in der Galerie St. Klara der Katholischen Jugendfürsorge in Regensburg.

von li: KJF-Direktor Michael Eibl, Madelene und Vladimir Ene

"Ich denke, dieser Titel deckt alle Perioden meines Lebens ab – vom Kommunismus bis heute", so Vladimir Ene, der seine künstlerische Laufbahn an der Kunstuniversität Grigorescu in Bukarest begann und bis heute eine Reihe internationaler Ausstellungen aufweisen kann. Der in der Ukraine geborene Maler präsentiert in der inklusiven Galerie St. Klara der KJF 15 großformatige Werke, die bei der Vernissage über 100 Besucherinnen und Besucher beeindruckten.

Ene ist seit 1992 in der Region Regensburg bekannt. Er wurde für das Land Rumänien ausgewählt, um beim internationalen Bildhauersymposium in Beratzhausen teilzunehmen und die rumänische Delegation zu begleiten. Er überzeugte damals auch als Portraitmaler, eine Holzskulptur von ihm befindet sich im Europa-Skulpturenpark. In den folgenden Jahren präsentierte er zwei Ausstellungen in der Europagemeinde Beratzhausen. Nun ist er zum ersten Mal mit einer Einzelausstellung in Regensburg. Hier zeigt er "Bilder von enormer Ausdrucksstärke mit figürlichen Darstellungen in surrealer Umgebung", so Eibl. Ene setzt in der Ausstellung im ehemaligen Refektorium des Klosters St. Klara einen besonderen Akzent mit einem besonderen Werk, kombiniert aus Holz und Malerei. Er wurde hierzu inspiriert vom Gemälde „Der Leichnam Christi im Grabe" von Hans Holbein den Jüngeren. Sein Werk stellt den Menschen als gebrechlich dar, für den mit dem Tod nichts zu Ende geht.

Die Ausstellung ist auch in der Internet-Galerie zu sehen unter: www.galerie-st-klara.de und bis 21. August auf Nachfrage bei der Katholischen Jugendfürsorge, Tel. 09 41 7 98 87 – 1 71, in der Galerie vor Ort.

Text und Bild: KJF