« Zurück

500 Euro Spende für Harl.e.kin-Nachsorge

Am Mittwoch, 1. Juli, fand die offizielle Spendenübergabe des Katholischen Frauenbundes an die Harl.e.kin-Nachsorge der Klinik St. Hedwig in Regensburg und an die Pfarrei statt. Dabei durften sich "Harl.e.kin"-Koordinatorin Angelina Ernst und Pfarrer Dr. Dr. Peter Chidi Okuma über den stolzen Betrag von jeweils 500 Euro freuen. Dieses Geld resultiert unter anderem aus dem Palm- und Kräuterbuschenverkauf, sowie aus dem Marmeladenverkauf bei der       1. Rettenbacher Dorfweihnacht.

Angelina Ernst, Koordinatorin der Harl.e.kin-Nachsorge Regensburg (Bildmitte) und Pfarrer Dr. Dr. Peter Chidi Okuma durften sich über eine Spende des Katholischen Frauenbundes freuen.

 

Die Harl.e.kin-Nachsorge in Bayern ist ein kostenloses Betreuungsangebot für Eltern mit früh- und risikogeborenen Kindern im Übergang von der Kinderklinik nach Hause mit dem Ziel, die Familien im Übergang von der Klinik nach Hause zu begleiten. Denn jede zu frühe Geburt oder Erkrankung eines Neugeborenen bringen Kind und Eltern in eine neue, meist unerwartete Situation und stellt hohe Anforderungen an die ganze Familie.
Je früher die Geburt erfolgt, umso höher sind trotz der großen Fortschritte in der Neonatologie die Risiken für die kindliche Entwicklung. Für die Eltern ergeben sich daraus Verunsicherungen und psychosoziale Belastungen bis hin zu traumatischen Erfahrungen. Und genau hier setzt die Harl.e.kin-Nachsorge an. Sie richtet sich an Familien mit einem frühgeborenen Kind, insbesondere auch an Familien mit „späten Frühgeborenen", deren Belastungserleben in der Vergangenheit oft unterschätzt wurde, aber auch an Eltern mit einem risikogeborenen Kind, beispielsweise bei Erkrankungen oder Belastungen in der Schwangerschaft, während der Geburt  beziehungsweise in der Neugeborenenzeit.

Durch die Harl.e.kin-Nachsorge werden alle Anliegen alltagsnah im Hausbesuch von den vertrauten Kinderkrankenschwestern der Kinderklinik und den mobilen Dienste der Frühförderstelle aufgegriffen und die Unsicherheiten der Eltern im Umgang mit ihrem meist noch sehr unruhigen und instabilen Kind frühzeitig wahrgenommen und wertschätzend thematisiert, damit die Alltagssituationen (z.B. Beruhigen, Füttern, Schlafen legen) zunehmend gut gelingen. So wird von Anfang an Kontakt und Kommunikation zwischen Kind und Eltern gestärkt, damit die Signale des Kindes von den Eltern feinfühlig erkannt und umgesetzt werden.

Für diese wertvolle Arbeit, die der KDFB sehr gerne unterstützte, bedankten sich Vorsitzende Marlies Schäfer und deren Stellvertreterin Angela Weinzierl bei Koordinatorin Angelina Ernst  und wünschten weiterhin viel Erfolg.

Der Frauenbund leistete auch einen Beitrag für die Kircheninnensanierung. Die Spende, die Pfarrer Chidi gerne entgegennahm, wird für die Renovierung der Laurentiusfigur verwendet.

Bericht und Foto: Doris Kröller