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4. Weihnachtssingen ein gemeinsamer Appell an die Solidarität

Große Publikumsveranstaltung am 18. Dezember in der Donau-Arena - Spendenzweck ist das „Haus Hummelberg" der Katholischen Jugendfürsorge e.V.

„Das Weihnachtssingen ist ein großer Appell an die Solidarität", erklärte Michael Eibl, Direktor der Katholischen Jugendfürsorge, die diesjährige Spendenadresse, das „Haus Hummelberg", ein Ferienhaus für schwerstbehinderte Kinder bei Adlersberg. Am 18. Dezember lädt das Organisationsteam um Armin Wolf und seine Frau Alexandra zur 4. Gala regionaler Interpreten und Bands in die Donau-Arena ein. Über Sponsoren und freiwillige Spenden wurden in den letzten drei Jahren bereits über 100.000 Euro eingespielt. Landrätin Tanja Schweiger hat in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen.

Gruppenblild (v.l.n.r.) mit Veranstalter und KJF-Direktor Michael Eibl, Sponsor Stephan Zeilhofer von der Steuerkanzlei Zeilhofer, Organisator Armin Wolf, BBCO-Chef Christian Sommerer, künstlerische Leiterin Alexandra Wolf, Koordinator Rudi Obermeier, Sponsor und Mitorganisator Michael Zinner von „Meine Bank".

 

Was gemeinsam mit den Nachwuchschören der Domspatzen und der Big Band Convention Ostbayern von Bandleader und Eisbären-Geschäftsführer Christian Sommerer als musikalischen Partnern der ersten Stunde erreicht wurde, kann sich sehen – und hören – lassen. Aus der Idee von Armin Wolf, das Weihnachtssingen von Union Berlin, auf Regensburg herunterzubrechen, hat sich ein beachtliches Zusammenwirken aus Kultur, Sport und unterschiedlichsten Partnern sowie Persönlichkeiten aus der Region entwickelt, das in den ersten drei Jahren über 100.000 Euro eingespielt hat. Die Gelder flossen in den Ausbau des „Haus Mutter und Kind" der Katholischen Jugendfürsorge, das im Mai mit einer großen Feier eingeweiht werden wird.

Auch im letzten Jahr war das Weihnachtssingen nicht ausgefallen. Das Team von Armin Wolf hatte sich, wie Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer, der sich selbst beim Packen der Weihnachtspakete mit einbrachte, immer wieder betonte, „etwas einfallen lassen." Der Einfall war eine große Fernsehgala, die in ganz Ostbayern ausgestrahlt wurde und somit ein kollektives weihnachtliches Erlebnis möglich machte. Besonderheit waren 2020 neben dem vielstimmigen Gesang der Regensburger Spitzensport-Vereine die mit viel Engagement und Unterstützung aus der Wirtschaft gefüllten Weihnachtspackerl, 1.500 Stück an der Zahl. Zwei Drittel wurden verkauft, 500 an besondere Menschen in verschiedenen Einrichtungen wir Altersheimen und Obdachlosenunterkünften verteilt.

Gute Nachrichten: Die Weihnachtspäckchen wird es auch in diesem Jahr wieder geben. Besonderheit im Päckchen wird auch wieder ein Liederheft zum Mitsingen sein. Alexandra Wolf, die in enger Abstimmung mit BBCO-Chef Christian Sommerer, Kathrin Giehl und Max Rädlinger von den Domspatzen, das Kulturprogramm koordiniert, freute sich bei der Pressekonferenz, dass in diesem Jahr erstmals Bewerbungen von Bands eingegangen sind. Mit dabei werden auch wieder – wenn es das Spielgeschehen erlaubt … die stimmstarken Sportlerinnen und Sportler aus Regensburg. Gesetzt ist ebenfalls Singer-Songwriter Michael Lex. Stadtdekan Roman Gerl wird wieder eine besondere Weihnachtsgeschichte lesen, um auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen.

Gute Nachrichten: Die Weihnachtspäckchen wird es auch in diesem Jahr wieder geben.

 

Nach zwei Jahren unter freiem Himmel und einem Fernseh-Jahr wird das Weihnachtssingen 2021 erstmals in der Donau-Arena mit mehreren Bühnen und Platz für rund 3.000 Gäste sein. Die Besucherinnen und Besucher haben freien Eintritt. In Kürze über werden Informationen, wie man an die Tickets kommt, auf der Internetseite www.regensburger-weihnachtssingen.de und auf dem Facebook-Account www.facebook.com/unserweihnachtssingen zu finden sein. Ermöglicht wird die Show auch durch zahlreiche Sponsoren wie die VR Bank Niederbayern-Oberpfalz oder die Steuerkanzlei Zeilhofer, die bereits letztes Jahr einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat. „Wir sind begeistert, wir wollen die Idee unterstützen", so Stefan Zeilhofer stellvertretend für seine Brüder.

„Es geht darum, das Haus neu zu bauen", so KJF-Direktor Michael Eibl zum Spendenzweck des Weihnachtssingens.

 

„Es geht darum, das Haus neu zu bauen", so KJF-Direktor Michael Eibl zum Spendenzweck des Weihnachtssingens. Aus dem früheren Freizeithaus „Hummelberg" soll ein Ferienhaus gebaut werden, das es ermöglich, für schwerst- und mehrfachbehinderte Kinder Freizeit und Pflege optimal in Einklang zu bringen. Alles wird darauf ausgerichtet, dass bis zu zehn Kinder gleichzeitig in Haus Hummelberg glückliche Ferien verbringen können. Damit sollen auch die Eltern entlastet. Da das Haus im Landkreis entstehen wird, hat die Schirmherrin des letzten Jahres, Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein, die bedeutende Aufgabe an Landrätin Tanja Schweiger übertragen, die in einem Patenbitten an diese Verantwortung herangeführt werden wird.

Text und Gruppenbild: Hans-Christian Wagner

Bild KJF-Drektor Eibl und Päckchen: Olga Arnstein