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„Großartige Leistungen für junge Menschen“

Berufsschule St. Erhard in Plattling bietet jungen Menschen mit solider Ausbildung echte Zukunftschancen

Plattling. Bei einem Besuch der Förderberufsschule Sankt Erhard der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg (KJF) in Plattling informierte sich Domkapitular Dr. Roland Batz, Vorsitzender der Katholischen Jugendfürsorge, gemeinsam mit Michael Eibl, Direktor der KJF, über die aktuellen Entwicklungen in dieser dualen Berufsschule.

Bild: (v.li.:) KJF-Direktor Michael Eibl, Domkapitular Dr. Roland Batz, Vorsitzender der KJF, Schulleiter von St. Erhard Stephan Eichinger und stellvertr. Schulleiter Thomas Stadler mit dem neuen Schulbus von St. Erhard.

„Aktuell bilden wir über 600 junge Menschen aus", informierte Schulleiter Stephan Eichinger, „darunter befinden sich auch 90 Schülerinnen und Schüler ohne Behinderungen, was den inklusiven Charakter unserer Schule noch unterstreicht." Sehr erfreulich sei darüber hinaus, dass über 50 junge Flüchtlinge in St. Erhard beschult und erfolgreich ausgebildet werden, führte Eichinger weiter aus.

Bei einem Rundgang durch die Schule besichtigten die beiden Vorstände der KJF die Bereiche Garten- und Landschaftsbau, Metall, Holz und die Klassenzimmer, die direkt bei den Werkstätten angesiedelt sind. „Ich bin beeindruckt von der technischen Ausstattung dieser Schule und von der Tatsache, dass hier modernste digitale und analoge Medien nebeneinander eingesetzt werden", so Domkapitular Dr. Roland Batz, „ohne Ihre wertvolle Arbeit hätten 600 junge Menschen keine so gute Zukunftsperspektive!" Michael Eibl informierte, dass die drei Förderberufsschulen in Trägerschaft der KJF in Abensberg, Schwandorf-Ettmannsdorf und Plattling vom Bayerischen Kultusministerium das Profil Inklusion erhalten hätten, weil für sie die gemeinsame Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Förderbedarf selbstverständlich sei. Es gehe um ein Miteinander zum Wohle der Schüler. Schließlich besuchten die Gäste die Schulkapelle, die dem Heiligen Erhard, dem Namenspatron der Schule geweiht ist. „Hier können wir den Auszubildenden und dem Kollegium gute spirituelle Impulse ermöglichen, es ist ein wunderbarer Ort", freute sich Stephan Eichinger.

Die private Berufsschule St. Erhard ist eine Förderberufsschule für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf. Lehr- und Fachkräfte, Ausbilderinnen und Ausbilder verfügen über ausgezeichnete Kenntnisse in der Förderung junger Menschen, die besondere Rahmenbedigungen brauchen, damit sie ihre Ausbildung erfolgreich abschließen können. Projektarbeit und Unterricht in Klassenzimmer und Werkstatt gehen Hand in Hand, um die Auszubildenden praxisnah auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten. Modernste Ausstattung wie zum Beispiel eine 5-Achs-CNC-Fräsmaschine im Fachbereich Metalltechnik kommt zum Einsatz. So werden die Schülerinnen und Schüler für den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht. Der Unterricht findet ausnahmslos in kleinen Klassen statt, denn die Azubis brauchen eine individuelle Förderung. Pädagoginnen und Pädagogen unterstützen jede Schülerin und jeden Schüler im individuellen Lernprozess. Einzelförderung, Zeit und Beratung sind die Schlüssel zum Erfolg. Die Fachkräfte in St. Erhard kümmern sich deshalb nicht nur um die Auszubildenden, sondern beraten deren Eltern, Betriebe, Bildungsträger und andere Einrichtungen. Neben den Klassenlehrerinnen und -lehrern übernehmen dies vor allem der Sozialdienst und der Leiter der hausinternen Beratungsstelle. Erlebnispädagogische Angebote ergänzen den Unterricht, die Projektarbeit und berufliche Praktika. Die ganzheitliche Förderung zielt darauf ab, die Persönlichkeit jeder und jedes Einzelnen mit ihren Stärken zur vollen Entfaltung zu bringen.

Text: KJF
Bild: Anja Pöhn, St. Erhard