« Zurück

„Einfall statt Ausfall“ bringt Haus Mutter und Kind 47.000 Euro

Weihnachtssingen #Dahoam eint Unterstützer, Musiker und Sportler in der Sache

Regensburg – „Wir lassen nichts ausfallen. Wir lassen uns etwas einfallen", zitierte Michael Eibl, Direktor der Katholischen Jugendfürsorge in der Diözese Regensburg e.V., Bischof Dr. Rudolf Voderholzer bei der Spendenübergabe zum Weihnachtssingen #Dahoam in der Armin-Wolf-Arena. Insgesamt 47.000 Euro hatte die von Armin Wolf vor drei Jahren ins Leben gerufene Initiative unter dem Zusammenwirken von Sponsoren, Musikern, Sportlern und Medien trotz ungünstiger Voraussetzungen 2020 „eingespielt". Höhepunkt war eine zweieinhalbstündige Fernsehgala, die am 19. Dezember in ganz Ostbayern ausgestrahlt wurde. Das Geld kommt dem „Haus Mutter und Kind" und fließt dort in den Bau von fünf weiteren Appartements für junge, teils minderjährige Mütter ein, die sich für ihr Kind entscheiden. Die Aktion stand unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein.

Foto (von Hans-Christian Wagner): Mit Abstand eine der schönsten Scheckübergaben: 47.000 Euro spielte das Weihnachtssingen #Dahoam für das Haus Mutter und Kind der KJF im Jahr 2020 ein.

Zwei Jahre lang hatte das Live-Ereignis „Regensburger Weihnachtssingen" mit dem Nachwuchschor der Regensburger Domspatzen und der Big Band Convention Ostbayern (BBCO) als musikalische Tragsäulen im Baseball-Stadion in Schwabelweis unter freiem Himmel stattgefunden. 2020 sollte es noch größer und wetterunabhängig in die Donau-Arena verlegt werden. Die Corona-Pandemie machte den Plänen von Armin Wolf und seinem Organisationsteam mit Michael Zinner, Marketingleiter des Hauptsponsors VR Bank Niederbayern Oberpfalz, einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Aufhalten ließ sich die „Mannschaft" allerdings nicht.

Mit vielen guten Ideen und unter dem Mitwirken von mehreren hundert Menschen wurde schließlich eine von Melanie Schreiner und Armin Wolf moderierte Show auf die Beine gestellt, die von den Beiträgen der Musiker und dem gesanglichen Engagement der Sportler ebenso getragen wurde wie von den zahlreichen Aktionen im Vorfeld. So waren unter tatkräftiger Mithilfe des Diözesanbischofs 1.500 Weihnachtspackerl gepackt, an Privatleute und Firmen verkauft und an verschiedene Einrichtungen wie Obdachlosen-Einrichtungen, Kinder- und Altenheime sowie an die Uniklinik verteilt worden. Auch dieses Engagement hatte einen bemerkenswerten Beitrag zur Spendensumme eingebracht.

Die Begeisterung der Sponsoren und Unterstützer zog sich ebenso wie die Freude der Künstler wie ein roter Faden durch die gesamte Aktion.  Das Weihnachtssingen #Dahoam wurde getragen vom Nachwuchschor der Regensburger Domspatzen, der Big Band Convention Ostbayern, durch Beiträge der „Noble Players", von „B'n‘T", der Band „Ukulele Fever" und von Singersongwriter Michael Lex, der auch die abenteuerlichen Gesänge der Regensburger Sport-Mannschaften begleitete. Die Sangeskünste der „Eisbären", der „Legionäre" und der „Bunker-Ladies" vom ESV flossen als Leckerbissen ins Programm ein, ebenso wie die Beiträge des stets hilfreich organisierenden Armin-Wolf-Laufteams und des weltgrößten FC Bayern-Fanclubs aus Nabburg unter der Leitung von Bernd Hofmann.

Und wie geht es weiter? Die Vorplanungen für das vierte Regensburger Weihnachtssingen laufen bereits. Neben den bekannten musikalischen Säulen hat auch der Cantemus-Chor sein Mitwirken angekündigt. Erste Sponsoren-Gespräche verliefen positiv. Ob man an die Wurzeln, also ins Baseball-Stadion zurückkehren werde, ließ Armin Wolf angesichts der momentan noch nicht absehbaren Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf große Publikumsveranstaltungen offen. „Dass wir uns trotz aller notwendigen und sinnvollen Fürsorge nicht aufhalten lassen, haben wir als Team bewiesen", so Armin Wolf.

Warum ist das Haus Mutter und Kind der KJF so wichtig?

Es leben darin junge Mütter, die sich allen Schwierigkeiten zum Trotz für ihr Kind entschieden haben. Sie werden in der Einrichtung aufgenommen und in ihrer schwierigen Lebenssituation betreut. Sie wohnen mit ihren Kindern in freundlichen, modernen Appartements und werden pädagogisch begleitet. Einzugsgebiet von Haus Mutter und Kind ist der ostbayerische Raum. Die jungen Frauen können sich in Haus Mutter und Kind sicher fühlen. Sie lernen Verantwortung für ihr Kind zu übernehmen.

Die Einrichtungsleiterin Cornelia Braun-Vilsmeier und ihre Kolleginnen geben jede erdenkliche Hilfe. Sie arbeiten in einem Netzwerk mit Ärzten, der Schuldnerberatung, mit Ausbildungseinrichtungen und Therapeuten zusammen – je nachdem, was die Frauen brauchen. Und das ist notwendig, denn es geht auch darum, Perspektiven für die schulische oder berufliche Ausbildung zu eröffnen. Das Konzept der Einrichtung beinhaltet darüber hinaus auch eine enge Zusammenarbeit mit der Erziehungsberatungsstelle und dem Familienzentrum der KJF. In diesem, über Jahre gewachsenen Netzwerk werden Perspektiven für die jungen Mütter und ihre Kinder eröffnet.

Spendenkonto: Kontoinhaber: Kath. Jugendfürsorge Regensburg e.V.; Spendenzweck: Weihnachtssingen – Haus Mutter und Kind; IBAN: DE43 7509 0300 0001 1001 06; BIC: GENODEF1M05; Bank: Liga Regensburg

Text und Bild: Hans-Christian Wagner, PR, info@hcwagner.com