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„Danke für alles, was ihr geleistet habt!“

Wieder einmal Besuch haben – darüber haben sich die Kinder und Jugendlichen und das Leitungsteam in St. Gunther sehr gefreut. Zu Gast waren Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Dr. Benedikt Schreiner, der Leiter der Bezirkssozialverwaltung, und die Schwandorfer zweite Bürgermeisterin und Bundestags-Direktkandidatin der CSU, Martina Englhardt-Kopf, und KJF-Direktor Michael Eibl.

Bild v.li.: Dr. Benedikt Schreiner, Leiter der Bezirkssozialverwaltung, Bezirkstagspräsident Franz Löffler, Schwandorfer zweite Bürgermeisterin und Bundestags-Direktkandidatin der CSU, Martina Englhardt-Kopf, Gesamtleiterin von St. Gunther Felicitas Klenk, KJF-Direktor Michael Eibl, Elternbeiratsvorsitzende Katrin Aigner.

Im Gespräch mit der Gesamtleiterin von St. Gunther, Felicitas Klenk, Tagesstättenleiterin Tanja Kraus und der Leiterin der angeschlossenen Interdisziplinären Frühförderstelle Anna Röll sowie der Elternbeiratsvorsitzenden Katrin Aigner ging es vor allem um den Alltag in der Pandemie und um die Generalsanierung der Einrichtung in Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg. Michael Eibl, Direktor der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg, nahm den Termin zum Anlass, um die gemeinsamen Anstrengungen zur Bewältigung der Corona-Krise zu würdigen.

„Wir haben viel diskutiert, wie wir gemeinsam durch diese Pandemie kommen", so Eibl, „und es hat uns sehr gut getan, dass wir so vertrauensvoll zusammengearbeitet haben", wandte sich Eibl an den Bezirkstagspräsidenten. Die 9 Förderzentren der KJF, darunter St. Gunther als Förderzentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, haben den Kontakt zu den Familien auch in der Pandemie gehalten. „Die Bezirke stehen zu uns", stellte Eibl heraus und würdigte das besondere Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Es ist phänomenal, was ihr geleistet habt und das anderthalb Jahre, in denen ihr eigene Risiken zurückgestellt habt."

Bezirkstagspräsident Franz Löffler würdigte die Katholische Jugendfürsorge als einen der größten Partner – wenn nicht sogar den größten – des Bezirks Oberpfalz: „Da wird Sozialpolitik gelebt, da bekommt soziale Gerechtigkeit ein Gesicht", so Löffler. St. Gunther leiste einen großartigen Beitrag, denn dort werde die Individualität jedes einzelnen Kindes gewahrt und gefördert. „Die Kinder bekommen die Förderung, die sie brauchen", bestätigte auch Martina Englhardt-Kopf, die sich ebenfalls beeindruckt von der Bildungsstätte zeigte und sagte: „Man merkt, dass hier mit Herz gearbeitet wird." Als Politikerin verfolge sie das Ziel, noch bessere Rahmenbedingungen für Menschen mit Handicap zu schaffen. Politik müsse aus der Praxis heraus gemacht werden, so Englhardt-Kopf, „das macht gute Politik aus." Deshalb ist es ihr wichtig, immer die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Die Gesamtleiterin von St. Gunther, Felicitas Klenk, blickte auf die Zeit während der Pandemie zurück. 75 % der Kinder und ihre Familien nahmen die Notbetreuung in St. Gunther wahr. Die Kommunikation mit den Eltern sei sehr wichtig gewesen. Videogestützter Unterricht, die Arbeit mit Padlet und Online-Tutorials gehörten bald zum Alltag der Lehrkräfte. Mittlerweile habe man sich eingespielt im Krisenmodus. Felicitas Klenk dankte dem Landkreis Cham und Franz Löffler in seiner Funktion als Landrat für die Impfungen, die in St. Gunther bereits im Februar 2021 stattfinden konnten. 80 % der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 50 % der Kinder ab 16 Jahren seien bereits geimpft.

Text und Bild: Christine Allgeyer