Auf der Seite junger Menschen
... ​​​​​​​ein Leben lang.

 

​​​​​​​Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. ist ein kirchlich-caritatives Unternehmen. Als Wegbegleiterin für Menschen – ein Leben lang – sind wir für Kinder, Jugendliche und Erwachsene da, die sich in einer besonderen Lebenssituation befinden oder beeinträchtigt sind. An ihren Bedürfnissen richten wir unser Handeln aus. In Krisen möchten wir Mutmacher sein. Unser Glaube und unsere Werte geben uns dafür die Kraft. In der Diözese Regensburg zählt die KJF zu den größten Arbeitgebern.

80+


Die KJF ist Rechtsträgerin von über 80 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Teilhabe und Rehabilitation.


4.500


Die KJF ist attraktive Arbeitgeberin für rd. 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


30.000


Professionelle Fachkräfte  unterstützen rd. 30.000 Menschen pro Jahr in unseren Einrichtungen und Diensten.


Neues von der KJF

null Viele wunderbare Gründe zum Feiern

Zum Weltfrühgeborenentag 2023: 15-jähriges Jubiläum der Harl.e.kin-Nachsorge, eine tolle Spende und großes Glück für die ganz Kleinen

Wir feiern 15 Jahre Harl.e.kin-Nachsorge für risiko- und frühgeborene Kinder und eine tolle Spendenaktion! 15 Jahre – bereits so lange begleiten und unterstützen erfahrene Mitarbeiterinnen Familien nach dem Klinikaufenthalt. Sie machen Hausbesuche und beraten in der Pflege und bei Fragen zur Entwicklung des Kindes. Die Harl.e.kin-Nachsorge ist ein Angebot der KJF Regensburg in Kooperation mit der Klinik St. Hedwig der Barmherzigen Brüder, der Interdisziplinären Frühförderstelle am Pater-Rupert-Mayer-Zentrum und dem Regensburger Kinderzentrum St. Martin. „Betroffene Familien nehmen das Angebot gerne und sehr dankbar an. Es gibt ihnen nach einem viel zu frühen Start ins Leben mit ihrem Baby, Sicherheit und Feinfühligkeit“, so Rita Reitinger, Koordinatorin der Harl.e.kin-Nachsorge. Eine dieser Familie ist die des mittlerweile 10-jähigen Martin. Sein Opa Norbert Hintermeier, der unter anderem Dekanatsbeauftragter für Kirchenmusik für das Dekanat Schwandorf und Kirchenmusiker der Pfarrei Teublitz ist und früher Fachoberlehrer an der Mittelschule Burglengenfeld war, initiierte aus Dankbarkeit zu seinem 70. Geburtstag eine tolle Spendenaktion.

Rita Reitinger, Koordinatorin der Harl.e.kin-Nachsorge freut sich über den Spendenscheck von Martin, seiner Mama Barbara und seinem Opa Norbert Hintermeier, der unter anderem Dekanatsbeauftragter für Kirchenmusik für das Dekanat Schwandorf und Kirchenmusiker der Pfarrei Teublitz ist und früher Fachoberlehrer an der Mittelschule Burglengenfeld war. Er initiierte aus Dankbarkeit über Martins Entwicklung und die gute Begleitung der Harl.e.kin-Nachsorge zu seinem 70. Geburtstag eine tolle Spendenaktion. (Foto: Olga Arnstein)

Eine starke, tragende Familiengemeinschaft, das spürt man sofort, wenn Martins Familie beginnt ihre Geschichte zu erzählen. Alle sind sehr musikalisch und tief verwurzelt in der Pfarrgemeindearbeit. Zusammenhalt und Engagement spielen eine tragende Rolle im Alltag der Familie. Martin ministriert, spielt Euphonium, praktiziert Taekwon-Do, spielt gerne Lego und ist seit 6 Jahren stolzer, geduldiger Bruder der Zwillinge Franziska und Johannes. Dass alles so gut läuft und es Martin und seiner Mama so gut geht, war nicht von Anfang an selbstverständlich. Ganz im Gegenteil. Seine Mama wurde vor 10 Jahren aufgrund einer Schwangerschaftsvergiftung in die Klinik St. Hedwig eingeliefert. Alles musste ganz schnell gehen und der kleine Mann kam in der 27. SSW mit 660 g Geburtsgewicht zur Welt. Er atmete von Anfang an selbstständig – eine beachtliche Leistung für ein Frühchen. Für die Familie war Martins Geburt der schönste und zugleich der beängstigendste Tag in ihrem Leben. „Ich wusste gar nicht, dass so was möglich ist, ich habe mich mit dem Thema Frühgeburt bis dahin gar nicht auseinandergesetzt“, erzählt Martins Mutter. Sie ist ein sehr strukturierter Mensch, der gerne nach Plan arbeitet. Doch an diesem Tag, war alles außerplanmäßig. Nach 6 Wochen auf der Intensivstation und insgesamt vier Monaten im Krankenhaus durften sie und ihr Mann ihren Sohn Martin endlich mit nach Hause nehmen. Als die Entlassung geplant wurde, wurde der Familie die Harl.e.kin-Nachsorge vorgestellt, die die Familie beim Übergang von der Klinik in den häuslichen Alltag durch Hausbesuche unterstützt. „Das hat uns sehr geholfen, unsere Routine außerhalb des Krankenhaus-Alltags zu finden und unsere Unsicherheiten aufgrund der Frühgeburt in den Griff zu kriegen“, berichtet die Familie. Martins Opa, Norbert Hintermeier, ist besonders dankbar für sein erstes Enkelkind, das sich so ins Leben gekämpft hat. So plante er zu seinem 70. Geburtstag deshalb eine besondere Spendenaktion: Er verzichtete auf Geschenke und bat um eine Spende für die Harl.e.kin-Nachsorge. „Wir hatten großes Glück, wir sind überaus dankbar und möchten die wertvolle Arbeit des Harl.e.kin-Teams unterstützen. Auch möchten wir auf das Thema Frühgeburt aufmerksam machen, und dafür sensibilisieren, wie wichtig es ist mit Rat und Tat von erfahrenen Mitarbeiterinnen unterstützt zu werden. Das ist uns eine Herzens-angelegenheit“, so der engagierte Musiker. Und die Spendensumme sprengte jegliche Erwartungen: wunderbare 1.500 Euro kamen zusammen.

Weitere Informationen: Das Team der Harl.e.kin Nachsorge hat bis Ende 2022 1.114 Familien mit 1.351 Kindern begleitet. Im Jahr 2023 kommen ca. 110 Kinder dazu. Aufgrund des großen Einsatzgebietes und der überaus guten Annahme des Betreuungsangebots durch zahlreiche Familien ist die Harl.e.kin-Nachsorge trotz Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen auf Unterstützung durch Spenden angewiesen. Das Einzugsgebiet ist sehr groß und insgesamt sind circa 250.000 km durch das Team zurückgelegt worden (Durchschnitt 50 km pro Hausbesuch.)

Wer die Arbeit von Harlekin unterstützen möchte, kann dies hier tun: Katholische Jugendfürsorge LIGA BANK Regensburg eG IBAN: DE43 7509 0300 0001 1001 06 BIC: GENODEF1M05 Kennwort: Harlekin

Text: Olga Arnstein

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