2. Regensburger Kunstmesse
20. - 22. November 2015

Die 2. Ausgabe der KUNSTMESSE  REGENSBURG präsentiert die Arbeiten von über  80 Künstlerinnen und Künstlern. Die Hauptausstellungsfläche in der Städt. Galerie im „Leeren Beutel" wird ergänzt durch die Minoritenkirche, den Neuen Kunstverein und der Kunsthalle Pertolzhofen.

Arbeiten aus dem Atelier Kunst inklusiv sind in Koje 27 ausgestellt. Atelierleiterin Renate Höning, die Künstlerinnen und Künstler freuen sich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher.

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Kunst inklusiv bei der Kunstmesse Regensburg 2014

Zur ersten Regensburger Kunstmesse haben sich 150 Kunstschaffende aus ganz Bayern beworben, darunter eine Künstlergruppe aus dem Atelier Kunst inklusiv der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. 53 bayerische Künstlerinnen und Künstler wurden ausgesucht und präsentierten im November 2013 ihre Arbeiten im Salzstadel in Regensburg. Die Künstlergruppe von Kunst inklusiv war mit Arbeiten von Ludwig Hirtreiter, Kevin Lombard, Kurt Sennebogen, Wolfgang Bauer, Regina Probst, Andreas Licht, Annemarie Stenzel und Andreas Greiner vertreten.

Die Künstlerinnen und Künstler kommen aus den Wohngemeinschaften St. Hildegard in Straubing und Bogen, aus dem Pater-Rupert-Mayer-Zentrum und aus einer Einrichtung der Lebenshilfe in Lappersdorf. Die Leiterin des Ateliers Kunst inklusiv Renate Höning freut sich riesig mit ihnen darüber, bei der ersten Regensburger Kunstmesse einen Treffer gelandet zu haben. Denn das war ein erstklassiger Event, lebendig und vielfältig, überzeugend auch die Arbeiten in Ausdruckskraft und Techniken.

Ludwig Hirtreiter vor einer seiner Arbeiten.

An den drei Tagen, an denen die Ausstellungsbesucher Punkte für ihren persönlichen Favoriten vergeben konnten, besuchten etwa 2000 Gäste die Ausstellung im Salzstadel, die insgesamt zehn Tage dauerte. Die Veranstalter Falko Gaulke und Sfefan Bircheneder hatten gemeinsam mit dem Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Niederbayern/Oberpfalz eine „der größten ostbayerischen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst", wie der BBK-Vorsitzende Ludwig Bäuml sagte, auf die Beine gestellt.

100 Ausstellungsstücke wurden für über 60.000 Euro verkauft. Eines der Werke von Wolfgang Bauer aus dem Atelier Kunst inklusiv gefiel MdL Margit Wild besonders gut. Sie erstand eine Kaltnadelradierung, die, so Wild, bei ihr einen Ehrenplatz bekomme.

Ludwig mit König Ludwig

Die Auswahl der Künstlergruppe von Kunst inklusiv für die erste Regensburger Kunstmesse zeigt: Kunst kennt keine Grenzen. Wenn Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich teilhaben können am Kunst- und Kulturbetrieb, dann ist Inklusion in der kreativen Kraft und im individuellen Ausdruck eines jeden von selbst gegeben. Ein Publikum, das dies erkennt, gibt der Inklusion immer noch mehr Chancen.

Text: Christine Allgeyer