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Spatenstich für inklusives Wohnprojekt in der Abtei Waldsassen

Projekt steht unter einem guten Stern

Im ehemaligen Ökonomiegebäude des Klosters verwirklicht die Abtei Waldsassen ein Vorzeigeprojekt. Künftig sollen dort Menschen mit Behinderung und Senioren wohnen und leben. Der gute Stern unter dem das Vorhaben bereits 2015 an einem runden Tisch mit der Schirmherrin, Bayerns Sozialministerin Emilia Müller, an den Start ging, heißt Inklusion. Dem neuen Wohnangebot gaben die Initiatoren den Namen „Mühlenviertel".

Beim Startschuss für das Inklusionsprojekt stellte Regierungspräsident Axel Bartelt dessen Bedeutung heraus. Durch das neue Wohnangebot können Menschen mit Behinderung, Senioren und junge Menschen selbstständig leben, soziale Kontakte pflegen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Das Musterbeispiel für gelebte Inklusion sei über die Region hinaus bayernweit einzigartig.

Als Träger des Projekts vermietet die Abtei Waldsassen die Wohnräume an die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. „Wir werden diesen wunderbaren Ort inklusiv betreiben und mit Leben füllen", freut sich KJF-Direktor Michael Eibl. Äbtissin Laetitia Fech, welche die Zisterzienserinnenabtei in Waldsassen nachhaltig zu einem modernen Wirtschaftsbetrieb ausbaut, gab allen Beteiligten ihren Segen mit auf den Weg: „Möge Gott alles weiter segnen!"

KJF-Direktor Michael Eibl bedankte sich bei der Äbtissin für den schönen Spatenstich und ihre wertschätzende Worte. Geplant sind 14 Appartements für Menschen mit Behinderung und 8 barrierefreie Wohnungen für Menschen mit und ohne Behinderung sowie eine Pilgerherberge und Praxisräume.

Text: Christine Allgeyer

Bilder: Kloster Waldsassen