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Profil Inklusion für weitere vier Schulen der KJF

Inklusion in Bayern mit Förderzentren:

Die Förderberufsschule im Berufsbildungswerk St. Franziskus in Abensberg, die Förderberufsschule St. Erhard in Plattling, die Förderberufsschule St. Marien im Haus des Guten Hirten in Ettmannsdorf und die Bildungsstätte St. Gunther sind seit Oktober Profilschulen Inklusion. Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich hat Schulleiterin Bettina Fuchs (Abensberg) und den Schulleitern Stephan Eichinger (Plattling), Tobias Mandl (Ettmannsdorf) und Thomas Herbst (Cham) die Urkunden „Schule mit dem Schulprofil Inklusion" im Oktober 2017 in München ausgehändigt. Damit sind insgesamt sieben Förderschulen in Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. sogenannte Profilschulen.

v.li.: KJF-Abteilungsleiter Bertin Abbenhues, Schulleiterin Bettina Fuchs (Förderberufsschule im B.B.W. Abensberg), Schulleiter Stephan Eichinger (Förderberufsschule St. Erhard Plattling), Tobias Mandl (Förderberufsschule St. Marien im Haus des Guten Hirten in Ettmannsdorf) und Thomas Herbst (Bildungsstätte St. Gunther Cham), KJF-Direktor Michael Eibl.

Ein aktuelles Treffen aller 12 Schulleitungen innerhalb der KJF nahm KJF-Direktor Michael Eibl zum Anlass, um den Kolleginnen und Kollegen der jüngst ausgezeichneten Schulen herzlich zu gratulieren. „Inklusion ist eine Aufgabe aller Schulen", stellte Eibl heraus und betonte, dass mit dem Titel „Profilschule" keine Wertung verbunden sein. Denn jede Schule arbeite in unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Eibl zeigte sich zufrieden mit der Schulentwicklung hin zu einem inklusiven Bildungssystem Bayern. Die Anstrengungen der letzten Jahre, insbesondere an der Spitze der LAG Förderschulen, deren Vorsitzender Eibl seit 2007 ist, hätten sich gelohnt, denn Bayern setze bei der Inklusion im Bildungssystem auf die Förderzenten.

Mit der Verleihung des Profils Inklusion fördert das Bayerische Kultusministerium den gemeinsamen Unterricht und Schulalltag von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung seit 2011. Profilschulen können seit 2015 auch Förderschulen werden. Aus Sicht der KJF war dies ein notwendiger und konsequenter Schritt. Denn Förderzentren haben die Expertise, wenn es um Bildung, Erziehung und Förderung junger Menschen mit Behinderung geht. Sie sind unverzichtbare Partner in der inklusiven Bildungslandschaft Bayerns.

Eibl möchte weiterhin den engen Austausch mit den Politikern pflegen, denn nach wie vor fehlen notwendige Lehrerkräfte und Heilpädagogen an den Förderschulen. Als Vorsitzender der LAG Förderschulen in Bayern hat KJF-Direktor Michael Eibl bewegte Jahre hinter sich. Gemeinsam mit den Vertretern der insgesamt 34 katholischen Schulträger unter dem Dach des Landes-Caritasverbandes hat er die Anliegen der Förderschulen bis in den Landtag gebracht. Dort gab es heftige Diskussionen zur Stellung der Förderzentren in der inklusiven Schullandschaft Bayerns. Alle Fraktionen haben in einer interfraktionellen Arbeitsgruppe mitgearbeitet. Mit dem Ergebnis kann man zufrieden sein: Bayerns Weg ist ein Weg der Vielfalt, in dem die Förderzentren ihren festen Platz haben. Selbstbewusst haben die Träger gezeigt, dass Förderzentren stabile Partner mit pädagogisch notwendigen Kompetenzen sind, um Kinder mit Behinderung professionell zu unterstützen. Sehr dankbar ist Michael Eibl den beiden Staatssekretären Bernd Sibler und Georg Eisenreich sowie den Bildungspolitikern der verschiedenen Fraktionen im Landtag. „Sie haben sich umfangreich informiert und mit uns eine fachlich fundierte Diskussion geführt."

Text und Bild: Christine Allgeyer