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Lebenswirklichkeit Bayern

Der Dialog zwischen den Kulturen ist Ziel dieses Projekts in Trägerschaft der KJF, das der Freistaat Bayern fördert. Das Referat Migration und Integration der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. zeichnet verantwortlich für dessen Umsetzung und kooperiert dabei eng mit dem Amt für Jugend und Familie der Stadt Regensburg.

Ein Austausch über die gelebten Werte und kulturellen Erfahrungen kann für Migrantinnen ein Türöffner zu mehr Teilhabe an der Gesellschaft sein. Frauen haben eine Schlüsselfunktion bei der Integration der gesamten Familie. Mütter sind diejenigen, die ganz nah bei ihren Kindern sind und sie am besten kennen. Mütter sind aber auch diejenigen, die, wenn sie selbst isoliert und unwissend bleiben, ihren Kindern am wenigsten helfen können - obwohl sie sich das am intensivsten wünschen.

Über die Vermittlung von kulturellem Wissen über Deutschland, bei gleichzeitiger Reflexion der eigenen kulturellen Prägung, soll Integration gefördert werden und zustande kommen. Anhand interkultureller Angebote in verschiedenen Bereichen sollen Gemeinsamkeiten entdeckt und die Bereicherung durch die Vielfalt verschiedener, auch kultureller, Erfahrungen erkannt werden.
Kultur stiftet Identität und erzeugt ein Zusammengehörigkeitsgefühl.

Die kulturellen Angebote im Projekt „Lebenswirklichkeit in Bayern" sind ausgewählt nach Bereichen, die es Frauen und Kindern ermöglichen, selbst gestalterisch kreativ zu werden und mit Freude die neue Lebenswelt kennenzulernen. Zielgruppe sind alle Migrantinnen (Frauen und Mütter) und deren Kinder, die Aufenthaltsstatus erhalten und Deutschkenntnisse (eine Kommunikation ohne Dolmetscher sollte möglich sein) haben. Das sind: Frauen mit Migrationshintergrund ab 15 Jahren sowie die Kinder (bis 14 Jahre) dieser Frauen.

Inhalte des Projekts sind etwa Essen und Gesundheit, Kunst und Handwerk, Musik, Tanz und Theater, Film und Literatur, Feiern und Feste, Erziehung und Bildung. Die Räumlichkeiten, in denen die Module stattfinden, werden gemeinsam mit den Kooperationspartnern oder auf deren Vorschlag hin so ausgewählt, dass sie für die Teilnehmerinnen leicht erreichbar sind.Nach Bedarf gibt es ein Kinderbetreuungsangebot.

Die Aufgabe der Koordinierungsstelle liegt in Organisation und Durchführung, der Vernetzung von Kooperationspartnern, der Akquise von Honorarkräften, Ehrenamtlichen und Teilnehmerinnen sowie der Beschaffung von notwendigem Arbeitsmaterial. Alle Kosten werden vom Träger übernommen, die Angebote sind für die Kooperationspartner kostenlos.

Sie wollen das Projekt "Lebenswirklichkeit Bayern " unterstützen?

Melden Sie sich gerne bei:
Koordinierung „Lebenswirklichkeit in Bayern"
Katja Ferstl / Doris Fuchs
Tel. 0941 58685 -26
Email: lebenswirklichkeitbayern@kjf-regensburg.de