Kulturförderpreis für das Atelier KUNST inklusiv

Beim Künstlerempfang der Stadt Regensburg verlieh Bürgermeisterin Gertrud Malz-Schwarzfischer einen der drei Kulturförderpreise 2017 an das Atelier KUNST inklusiv der Katholischen Jugendfürsorge. Atelierleiterin Renate Höning nahm die Auszeichnung entgegen.

Bild v.li.: Atelierleiterin KUNST inklusiv Renate Höning, Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

Die Stadt verlieh beim Künstlerempfang fünf Auszeichnungen. Den mit 10.000 Euro dotierten Kulturpreis 2017 erhielt Fotograf Michael Bry. Kostümbildnerin Annkathrin Selthofer, das Atelier KUNST inklusiv und Jazzgitarrist Andreas Dombert erhielten den mit 2.500 Euro dotierten Kulturförderpreis. Zusätzlich verlieh die Stadt den mit 1000 Euro dotierten Universitätspreis an Robin Puchert.

Das Atelier KUNST INKLUSIV wurde im Jahr 2013 von der Katholischen Jugendfürsorge ins Leben gerufen. Menschen mit und ohne Behinderung sollen dabei einen Ort für ihr künstlerisches Schaffen finden, ihre künstlerischen Fähigkeiten entdecken und zum Ausdruck bringen können.

„Wir drucken, wir bauen, wir malen, wir collagieren und wir fotografieren! sagt Renate Höning, Atelierleiterin von KUNST inklusiv. „Kunst braucht nur einen ‚Raum‘ um Menschen zusammen zu bringen." Ganz bewusst wird das Atelier von Kunstpädagogin Renate Höning im Künstlerhaus Andreasstadel inmitten vieler weiterer Künstlerateliers des Förderhauses geführt und angeleitet. Durch gemeinsame Ausstellungen, die kooperative Teilnahme an Kunstmessen und bei internationalen Symposien, durch den aktiven Austausch mit der Künstlerschaft im Andreasstadel und den Künstlerkollegen sowie den Galeristen der Stadt, wird eine ideale und produktive Atmosphäre geschaffen.

„Menschen mit Behinderung gehören in die Mitte unserer Gesellschaft. Kunst ist unsere gemeinsame Sprache." sagt Renate Höning und setzt damit einen unglaublich wichtigen Akzent für die Inklusionsarbeit und die Förderung des Inklusionsgedankens.

Text: Stadt Regensburg (es wurden Auszüge aus der Laudatio d. Bürgermeisterin verwendet)
Bild: Stadt Regensburg, Effenhauser