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Gut lernen trotz Baustelle

In der "neuen" Schule ist alles wie immer -  die Kinder haben sich ebenso wie ihre Eltern schon daran gewöhnt. Das Lernen geht gut in der "Container-Schule" der Bildungsstätte St. Gunther, denn dort verläuft der Schulalltag in gewohnter Weise ohne Baustaub und Baulärm. Die Übergangslösung bleibt, bis das gesamte dreistöckige Schulgebäude nach der energetischen Sanierung auch innen in neuem Glanz erstrahlt.

Zu Beginn des Schuljahres zogen die Mittelschulstufe und die Berufsschulstufe in eine "Container-Schule". Das Gebäude wurde in den Sommerferien in Rekordzeit auf dem Hartplatz der Bildungsstätte St. Gunther gebaut. Neben den Klassen-/Gruppenräumen finden sich dort u.a. eine Schulküche und Fachdiensträume.

Da das ganze dreistöckige Schulgebäude nach der energetischen Sanierung nun auch innen saniert wird, zog die Grundschulstufe in den Bereich der Schulvorbereitenden Einrichtung. Alle Kinder, Jugendlichen und MitarbeiterInnen reagierten auf die Veränderungen flexibel und gelassen. "Ein normaler Schul- und Tagesstättenalltag ohne Baustaub und Baulärm ist möglich", bestätigt Einrichtungs- und Schulleiter Thomas Herbst. Heizung, Lüftung, Sanitäranlagen, Elektrik, Böden, Decken und Türen werden erneuert. Künftig gibt es auch in jedem Klassenzimmer Internetanschluss.

Auch während der Bauphase läuft alles in gewohnter Qualität weiter. So ist auch die Schulküche umgezogen und in den Wohncontainern sind Pflege- und Therapieräume untergebracht. Wie es sich Thomas Herbst gewünscht hat, konnte die Container-Schule während der Sommerferien aufgebaut werden, so dass kein Unterricht ausfallen musste.

Voraussichtlich ein Jahr dauern die Sanierungsmaßnahmen. Ein weiterer Gebäudeteil, Sporthalle und Schwimmbad werden folgen. Ebenfalls geplatn ist ein inklusives Kinderhaus auf dem Gelände, das 2019 entstehen soll.

Text: KJF
Bild: St. Gunther