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Geburtstagsgäste spenden 1.365 Euro für inklusives Tanzprojekt

Einfach großartig!

Kaum zu glauben, oder? Die Geburtstagsgäste von Mark Fernandez füllten eine Spendenbox mit 1.336 Euro. Er hatte auf Geschenke verzichtet und alle Gäste gebeten stattdessen für das inklusive Tanzprojekt an der Bischof-Wittmann-Schule der Katholischen Jugendfürsorge zu spenden. Tanzpädagoge und Choreograph Wolfgang Maas leitet das Projekt und arbeitet eng mit Evi Federl, Physiotherapeutin an der Bischof-Wittmann-Schule, zusammen. Sie freuten sich riesig über das unerwartete Geschenk.

Bild v.li.: Physiotherapeutin Eva-Maria Federl, Mark Fernandez, Tanzpädagoge, Choreograf und Tänzer Wolfgang Maas, KJF-Direktor Michael Eibl.

Zur Spendenübergabe trafen sich Mark Fernandez, Wolfgang Maas und Eva-Maria Federl bei KJF-Direktor Michael Eibl. Alle bedankten sich herzlich bei Mark Fernandez für die großzügige Spende und damit verbundenen Unterstützung des inklusiven Tanzprojekts. Mark Fernandez war es wichtig, ein Projekt in der Region zu fördern. Besonders gefiel ihm die Verbindung von Therapie und künstlerischem Ausdruck im Tanz.

Seit 2009 leitet Wolfgang Maas mit großem Erfolg das Tanzprojekt an der Bischof-Wittmann-Schule, Förderzentrum der KJF mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Regensburg. Die Tänzerinnen und Tänzer kommen aus der Bischof-Wittmann-Schule, der Mittelschule Lappersdorf und von der OTH Regensburg. Im Tanz erleben die Kinder und Jugendlichen echte Freude, wachsen an ihren Erfahrungen und in ihrem Selbstbewusstsein. 2010 wurde das Tanztheaterstück „Der fröhliche König" auf die Bühne gebracht, es folgten 2011 und 2013 die Galas „Engel gesucht" – eine Projektreihe unterstützt von der Stiftung KreBeKi – die rd. 600 Zuschauer begeisterte. Im Schuljahr 2013/2014 nahm das Tanzprojekt an den Regensburger Schülertheatertagen im Thon-Dittmer-Palais mit dem Stück „Mr. Handy-Cap" teil. 2015 folgte „anders sein kann jeder", 2016 dann „live und in Farbe", beide Male im Theater der Universität Regensburg zur Aufführung gebracht.

Text und Bild: Christine Allgeyer